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  1. Kieler Beiträge zur Filmmusikforschung, 5.2, 2010


    URL/Identifizierer http://www.filmmusik.uni-kiel.de/KB5/KBFM005.2.pdf
    QuellenartElektronische Volltexte & Multimedia>>Selbständige Veröffentlichungen>>; Elektronische Volltexte & Multimedia>>Aufsätze aus Zeitschriften / Sammelbänden>>
    Verleger Gesellschaft für Filmmusikforschung <Kiel>
    Veröffentlichungsdatum2010
    Umfang 157 S.
    Schlagworte FWFilmmusik
    Beschreibung "Der vorliegende zweite Teil unseres Lesebuchs zur Geschichte der Rockumentaries enthält neben einer
    kleinen Sammlung von Darstellungen einzelner Filme eine Reihe von kleinen Schwerpunkten, die wir im
    folgenden kurz erläutern wollen. Mit Don Alan Pennebaker stellen wir einen der Regisseure vor, der das Genre von Beginn an begleitet und in
    vielen Einzelheiten geprägt hat. Pennebaker gehört zum Gründerkreis des Direct Cinema, der wohl
    einflussreichsten Richtung des Dokumentarfilms seit 1960. Mit seinem Dylanfilm DON‘T LOOK BACK (1965)
    schuf er nicht nur einen der ersten, sondern auch bis heute Maßstab gebenden Film des Rock-Films. Mit
    MONTEREY POP (1967) war er einer der ersten, die die neu entstehende Gattung der großen Rock-Open-Air-
    Konzerte dokumentierte - und auch dieser Film gilt vielen bis heute als eine der intensivsten und
    reflektiertesten Konzertdokumentationen überhaupt. Pennebaker hat das Material aus den 1960ern mehrfach
    neu aufgegriffen, zu neuen Filmen verarbeitet. Seine Filme gehören zum Gedächtnis der Rockkultur,
    reaktualisieren beständig das Vergangene. Wir möchten auch darauf hinweisen, dass schon in der ersten
    Lieferung des Projekts kurze Analysen zu den Pennebaker-Filmen ONLY THE STRONG SURVIVE (2002) und ZIGGY
    STARDUST AND THE SPIDERS FROM MARS – THE MOTION PICTURE (1983) vorgestellt wurden. Ein zweiter kleiner Schwerpunkt sind Darstellungen der Groß- und Multikonzerte, die seit dem Concert for
    Bangladesh (1972) immer monumentalere Ausmaße angenommen haben und in denen sich die
    weltumspannende Popularität der Rockkultur dokumentiert (LiveAid, 1985, Live 8, 2005). Schon das
    ebenfalls hier dokumentierte Elvis-Presley-Konzert Aloha from Hawaii (1973) nutzte das
    satellitenverbreitete Fernsehsignal, um mehr als eine Milliarde Menschen zu erreichen, und setzte damit die
    Vorzeichen zu einer kaum noch überschaubaren globalen Verbreitung mancher Rockkonzerte. Die Reihe
    dieser Konzerte setzte sich fort in dem – allerdings wenig beachteten – Live-Earth-Projekt am 7.7.2007 mit
    elf Konzerten auf sieben Kontinenten, verbreitet auch als Livestream via Internet. Es mag zu den
    kompliziertesten Widersprüchen der Rockkultur gehören, dass die egalitäre und oppositionelle Tendenz, die
    den Rock von Beginn an begleitet hat, sich hier mit einem karitativ-politischen Interesse verbindet und doch
    nicht der Tatsache ausweichen kann, dass auch diese Veranstaltungen Promotionaktionen für die Musiker
    selbst sein können und zur Imagebildung oder -korrektur der Auftretenden beitragen können. Es hat diesen
    Zusammenhang von Beginn der Rock-Kultur an gegeben – Georg Maas‘ kleiner Artikel führt ihn bis in die
    Anfänge des Rock‘n‘Roll-Films zurück –, und es nimmt nicht wunder, dass in allen Artikeln darauf
    eingegangen wird." (Information des Anbieters)
    Themen FWFilm>>Filmmusik, Filmkomponist; Film>>Spielfilm
    RVK FWAP 51450; AP 52500
    DDC FWPhilosophie, Theorie, Ästhetik; Techniken, Verfahren, Geräte, Ausstattung, Materialien, Verschiedenes; Historische, geografische, personenbezogene Behandlung; Personen
    geographischer BezugBehandlung nach Gebieten, Regionen, Orten im Allgemeinen>>
    zeitlicher Bezugzeitlich übergreifend / unabhängig>>
    SpracheDeutsch