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  1. Großstadt und Geschlechterordnung : Geschichten aus dem Kino


    URL/Identifizierer http://bibliothek.wz-berlin.de/pdf/1999/ii99-503.pdf
    QuellenartElektronische Volltexte & Multimedia>>Selbständige Veröffentlichungen>>
    UrheberKress, Dorothea
    Verleger Forschungsgruppe "Metropolenforschung" des Forschungsschwerpunkts Technik - Arbeit - Umwelt am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung
    Veröffentlichungsdatum1999
    Umfang 24 S.
    Schlagworte FWFilmanalyse; Filminterpretation -> Interpretation Film; Filmsoziologie; Großstadt
    Beschreibung "In der Geschlechterforschung werden zunehmend Vorstellungen einer stabilen - meist essentialistisch gedachten - Geschlechterdichotomie und deren Verlängerung in entsprechend duale räumlich-topographische Aufteilungen in Frage gestellt. Besonders am Phänomen großer Städte, so wird behauptet, verdichte sich die Problematisierung der Geschlechterverhältnisse. Für manche Stadtfilme der neunziger Jahre trifft dies zu: Es läßt sich ganz gut beobachten, daß Geschlechterrollen ihre Eindeutigkeit und Zurechenbarkeit verloren haben. Statt dessen werden andere, wandelbare, abweichende und kompliziertere Geschlechterordnungen vorgeführt. Am Beispiel von sechs neueren Großstadtfilmen (aus Paris, Madrid und Hongkong) wird nach Geschlechterordnungen im Wandel gefragt. Mittels der Methode einer „Anthropologie auf Distanz" wird beobachtet, wie Geschlechterdifferenzen in einem Prozeß der ständigen Re- und Neuinszenierung erzeugt werden. Zugleich wird die Vorstellung eines gegebenen Raumes aufgegeben und mit dem Blick der Danebenstehenden erkundet, wie ein Geflecht von Orten über die Praktiken der Benutzerinnen hergestellt wird. Damit geraten „Übersetzungen in der Mitte" ins Blickfeld der Untersuchung. In der Interpretation der Filmerzählungen werden Metaphern als Grenzobjekte betrachtet, die geteilte und nicht-geteilte Fiktionen erzeugen, so daß sie zu grenzüberschreitenden und grenzverbindenden Vehikeln in einem mehrfachen Sinn werden. Daran schließen Überlegungen an, wie man kleine Geschichten, die von den Alltagspraktiken handeln und nicht in Metanarrativen der Geschlechterdualismen aufgehen, für eine Analyse von Ordnungen im Wandel nutzen kann." (Information des Anbieters)
    Inhaltsverzeichnis/StrukturEinleitung; Methode der Filmanalyse und -interpretation; Die Filme; Übersetzungen der Mitte: Metaphern als geteilte und nicht-geteilte Fiktionen; Schlußfolgerungen; Literatur
    Themen FWFilm>>Theorie, Methodik, Didaktik; Film>>Beziehungen, Ausstrahlungen, Einwirkungen
    RVK FWAP 45000; AP 45700; AP 46600; AP 46700; AP 47950
    DDC FWPhilosophie, Theorie, Ästhetik; Historische, geografische, personenbezogene Behandlung
    geographischer BezugBehandlung nach Gebieten, Regionen, Orten im Allgemeinen>>
    zeitlicher Bezug20. Jahrhundert, 1900 – 1999>>
    SpracheDeutsch
    Anmerkungen zur Ressource= Discussion Paper FS-II 99-503. Berlin : Wissenschaftszentrum, Berlin, 1999.