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  1. Nach dem Film No 9 : Schreiben über Film


    URL/Identifizierer http://www.nachdemfilm.de/content/no-9-schreiben-%C3%BCber-film
    QuellenartElektronische Volltexte & Multimedia>>Selbständige Veröffentlichungen>>; Elektronische Volltexte & Multimedia>>Sonstige Volltexte / Multimedia>>
    Verleger Nach dem Film
    Veröffentlichungsdatum2007
    Schlagworte FWFilmkritik; Filmanalyse; Filminterpretation -> Interpretation Film; Rezeption
    Beschreibung "Wie schreiben über Film? Wie nach dem Film schreiben? Wie Film in Schrift transformieren, ohne die Überlegenheit des einen über das andere Medium zu behaupten? Weder lässt sich ein Film in seiner Vielfalt von Ton, Bild, Text und Zeitlichkeit schlicht zusammenfassen oder nacherzählen, noch halten wir das Filmerlebnis für grundsätzlich un(be)schreibbar. Im Fokus steht vielmehr das Verhältnis beider Medien und damit auch die Frage nach den Zusammenhängen von Filmerfahrung und Diskurs. Ein Schreiben über Film denken wir daher als ein Schreiben mit Film, als ein Filmschreiben. Ein Schreiben, das um die mediale Differenz von Film und Schrift weiß und daraus etwas Neues macht. So kann etwa im Schreiben ein ganz neuer Film entstehen, oder der Film wird mit anderen Filmen und Texten weiter geschrieben, oder Beobachtungen und Details können Ausgangspunkte für Bildbeschreibungen und Lektüren werden, welche 'textuelle' Filmerfahrungen eröffnen. Ein solches Schreiben hat den Status eines Experiments, das bei aller Planung immer ein Moment des Unvorhersehbaren enthält. Daher ist es mit Risiken verbunden: mit dem Risiko, den Film zu verpassen und mit dem Risiko, sich auf nicht abgesicherte Terrains zu begeben. Experimente bringen mit sich, dass etwas geschieht, mit dem man nicht gerechnet hat. In diesem Sinne haben wir um Beiträge gebeten, die sich mit Filmen beschäftigen, an denen die Erinnerung hängen geblieben ist, zu Filmen also, die einen nicht loslassen. Dieses versuchsweise Schreiben über/mit/zu/ausgehend von Film ließe sich, so unsere Idee, an aktuelleren Filmen womöglich besser entwickeln als an manch älteren, weil diese noch nicht so stark von Pfaden der Rezeptionsgeschichte durchzogen sind. Deutlich ist aber auch geworden, wie sehr die Rahmungen des Films – der Kinobesuch, gelesene Rezensionen, Theorien, Buchvorlagen usw. – Teil dessen werden, was man sieht. Nach langer Zeit haben wir uns mit der "Number Nine" wieder einmal den Luxus gegönnt, eine Ausgabe von der ersten Idee bis zur Konzeption in der gesamten Redaktion gemeinsam zu erarbeiten. Sie fokussiert, was sich von Beginn an als roter Faden durch unsere Redaktionsarbeit zieht: Die Frage nach den Möglichkeiten eines Schreibens über Film." (Information des Anbieters)
    Inhaltsverzeichnis/StrukturRoland Albrecht: Der "Blaue Affe". Von der Schwierigkeit, über Filme zu sprechen; Sabine Nessel: Der Hund und die Blätter im Wind. Zu "Ferien", Thomas Arslan, D 2007 und "Nachmittag", Angela Schanelec, D 2007; Christine Hanke: Das Offen-Sichtliche? Michael Hanekes "Caché"; Ekkehard Knörer: Vorwärtserinnerung: Zu Hong Sang-soos "On the Occasion of Remembering the Turning Gate"; Winfried Pauleit: Oh, pardon! Oder der Kinematograf als Graf in François Ozons "Angel"; Rembert Hüser: Vom Stapel lassen; Kathrin Peters Herzensangelegenheiten. Claire Denis’ und Jean-Luc Nancys "Eindringling"
    Themen FWFilm>>Biographie, Filmgeschichte; Film>>Theorie, Methodik, Didaktik; Film>>Filmpublikum; Film>>Einzelne Filme (Sekundärliteratur)
    RVK FWAP 44400; AP 45000; AP 57700; AP 59800
    DDC FWPhilosophie, Theorie, Ästhetik; Techniken, Verfahren, Geräte, Ausstattung, Materialien, Verschiedenes; Historische, geografische, personenbezogene Behandlung; Personen
    geographischer BezugBehandlung nach Gebieten, Regionen, Orten im Allgemeinen>>
    zeitlicher Bezugzeitlich übergreifend / unabhängig>>
    SpracheDeutsch