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  1. Nach dem Film No 7 : Kamera-Kriege


    URL/Identifizierer http://www.nachdemfilm.de/content/no-7-kamera-kriege
    QuellenartElektronische Volltexte & Multimedia>>Selbständige Veröffentlichungen>>; Elektronische Volltexte & Multimedia>>Sonstige Volltexte / Multimedia>>
    Verleger Nach dem Film
    Veröffentlichungsdatum2005
    Schlagworte FWFilmgeschichtsschreibung; Filmwissenschaft; Filmtheorie; Zeitschrift; Filmsoziologie
    Beschreibung "Diese Ausgabe geht im Kern auf Beiträge zum Symposion "Kamera-Kriege: Moderne Kriegsführung und filmische Gedächtnispolitik" zurück, das im Juni 2003 in der Kunsthalle Wien stattfand. Veranstaltet von der Österreichischen Gesellschaft für Zeitgeschichte, organisiert von Siegfried Mattl und Drehli Robnik, erörterte das Symposion audiovisuelle Inszenierungen und Medialisierungen moderner Kriegserfahrung, mit Akzent auf der politischen Dimension kultureller Wahrnehmungen und Gedächtnisbildungen. Die Kopplung "Kamera-Kriege" meint ein Nahverhältnis, bei dem die Kamera Kriege nicht zeigt, ohne sich (mit)bestimmend auf sie auszuwirken. Die Kamera als Parameter und Bestimmung von Krieg wäre dabei eher in Richtung etwa der heute geläufigen "embeddings" zu denken – "Einbettungen" von Kameras in Kriegshandlungen, von Öffentlichkeiten in intermediale Kriegsbilder und vice versa – und weniger als ein Kadrieren, ein Erfassen und Einrahmen, von Krieg. Ein solches Verständnis der Kamera als einfassender "Kammer" würde das Bild der "Kabinett-Kriege" in den Sinn rufen, jene vormoderne Erfahrung formalisierter, "gehegter" Kriegsführung, mit welcher Kameras heute kaum konfrontiert sind. Vielmehr ist die wechselseitige Durchdringung von Krieg und Kamerabild Aspekt und Symptom der modernen Erfahrung unbegrenzten Krieges: des totalen Krieges als Entfesselung der Vernichtungspotenziale von Volksmassen in der national definierten "ersten Moderne" wie auch des "ausgefransten" (Michael Ignatieff) oder "sich selbst führenden" (Herfried Münkler) Krieges, der in der global verfassten "zweiten Moderne" asymmetrisch und ohne Massenmobilisierung verläuft." (Information des Anbieters)
    Inhaltsverzeichnis/StrukturMalte Hagner: Volksempfänger, Wochenschau und Kriegsrevue. Alltag, Medien und Krieg in Spielfilmen des "Dritten Reichs"; Patrick Brunken: Krieg à la carte: kartographische Erzählstrategien verfilmter Kampfhandlung in Raoul Walshs Objective, Burma! (USA 1945); Hermann Kappelhoff: Shell shocked face. Einige Überlegungen zur rituellen Funktion des US-amerikanischen Kriegsfilms; Jan Distelmeyer: Transparente Zeichen: Hollywood, Vietnam, Krieg; Drehli Robnik: Friendly Fire. Medialität und Affektivität "Neuer Kriege" in Hollywoods Gedächtnisperspektive auf den "Good War"; Robin Curtis Embedded Images: Der Kriegsfilm als Viszerale Erfahrung; Dominik Kamalzadeh, Michael Pekler: Are we shooting? Krisenmanagement interventionistischer Militäreinsätze im neueren US-Kriegsfilm; Michaela Ott: Ästhetik der Kriegerin im zeitgenössischen Film; Marc Ries: Das Reflexivwerden der Bilder vom Krieg. Raumverhältnisse und Fernsehen
    Themen FWFilm>>Biographie, Filmgeschichte; Film>>Theorie, Methodik, Didaktik; Film>>Beziehungen, Ausstrahlungen, Einwirkungen
    RVK FWAP 44400; AP 45000; AP 46700
    DDC FWPhilosophie, Theorie, Ästhetik; Techniken, Verfahren, Geräte, Ausstattung, Materialien, Verschiedenes; Historische, geografische, personenbezogene Behandlung; Personen
    geographischer BezugBehandlung nach Gebieten, Regionen, Orten im Allgemeinen>>
    zeitlicher Bezugzeitlich übergreifend / unabhängig>>
    SpracheDeutsch