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  1. Kontinuität und Wandel von Männerbildern in den 90er Jahren am Beispiel sowjetischer und postsowjetischer Filme


    URL/Identifizierer http://edocs.fu-berlin.de/docs/servlets/MCRFileNodeServlet/FUDOCS_derivate_000000000613/AP39.pdf?hosts=
    Identifizierer alternativhttp://edocs.fu-berlin.de/docs/receive/FUDOCS_document_000000003168 URL
    QuellenartElektronische Volltexte & Multimedia>>Berichte aus Forschung, Projekten, Tagungen>>
    UrheberHartmann, Kathrin
    Verleger Osteuropa-Institut <Berlin>
    Veröffentlichungsdatum2002
    Umfang 69 S.
    Schlagworte FWFilmgeschichtsschreibung; Filmanalyse; Filminterpretation -> Interpretation Film; Filmsoziologie; Männlichkeit
    Freie Schlagworte FW Gender Studies; Russland
    Beschreibung "Gender, die soziokulturelle Norm von Geschlecht, ist eine der fundamentalen Institutionen einer Gesellschaft. In den Geschlechternormen reproduzieren sich die herrschenden Machtstrukturen, nach denen soziale Ordnungen organisiert werden. Will man den gesellschaftlichen Umbruch in Rußland untersuchen, ist es jenseits der Analyse des staatlichen Umbaus notwendig, den sozialen Wandel anhand der Veränderungen dieser zentralen sozialen Stratifikationslinien nach zuverfolgen. In einer männlich dominierten Gesellschaft wie in Rußland, in der die wichtigen politischen und gesellschaftlichen Entscheidungsträger fast ausschließlich Männer sind, kommt der Konzeption von Männlichkeit diesbezüglich eine herausragende Bedeutung zu: Nach dem Soziologen Robert W. Connell strukturiert sich Macht in einer Gesellschaft analog zu der in ihr hegemonialen Männlichkeit. Daher soll die Frage nach dem sozialen Wandel in Rußland in dieser Arbeit anhand der sich verändernden Konzepte von Männlichkeit untersucht werden. Da Gender medial vermittelt wird macht es im Zeitalter der massenmedialen Kommunikation und angesichts der besonderen Bedeutung des Kinos in Rußland Sinn, die Gender-Konzepte anhand ihrer cineastischen Darstellung zu untersuchen. Die filmischen Gesellschaftsporträts sind Zeitdokumente, in denen die Normen von Männlichkeit sichtbar und nachvollziehbar werden. Diente das Ideal von Männlichkeit in der Sowjetunion anfänglich noch der Mobilisierung für den gesellschaftlichen Aufbau, den Krieg und der Implementation sowjetischer Werte, so wurde Männlichkeit in der Zeit der Stagnation Indikator für die gesellschaftliche Krise. In den 80er Jahren wurde diese Krise zunehmend über die Agonie und den Zerfall männlicher Ideale dargestellt. Setzte sich die kritische Auseinandersetzung mit Männlichkeit auch während der Perestroika fort, so läßt sich seit Mitte der 90er Jahre ein neuer Trend hin zu einem restaurativ-patriarchalen Männlichkeitsideal feststellen." (Information des Anbieters)
    Inhaltsverzeichnis/StrukturEINLEITUNG; MÄNNLICHKEIT(EN) – ANNÄHERUNGEN AN EINEN BEGRIFF; KONTINUITÄT UND WANDEL VON MÄNNLICHKEIT IN RUßLAND – EIN ANALYSERAHMEN; VON ALTEN ZU NEUEN HELDEN: MÄNNLICHKEITSKONSTRUKTION IM SOWJETISCHEN UND RUSSISCHEN KINO; EIN MODELL RUSSISCHER MÄNNLICHKEIT; SCHLUSS; LITERATUR
    Themen FWFilm>>Biographie, Filmgeschichte; Film>>Beziehungen, Ausstrahlungen, Einwirkungen
    RVK FWAP 44950; AP 46700; AP 47950
    DDC FWPhilosophie, Theorie, Ästhetik; Historische, geografische, personenbezogene Behandlung
    geographischer BezugEuropa, Westeuropa>>Osteuropa Russland>>
    zeitlicher Bezug20. Jahrhundert, 1900 – 1999>>1990 - 1999>>
    SpracheDeutsch
    Anmerkungen zur RessourceArbeitspapiere des Osteuropa-Instituts der Freien Universität Berlin : Arbeitsbereich Politik und Gesellschaft Nr. 39 [ISSN 1434 – 419X]