ViFa medien buehne Film Logo  Film ViFa medien buehne film Logo

  1. Kinogeschichte des Burgenlandes von 1921 bis 1955


    URL/Identifizierer http://othes.univie.ac.at/10050/1/2010-05-21_0406196.pdf
    Identifizierer alternativhttp://othes.univie.ac.at/10050/ URL
    QuellenartElektronische Volltexte & Multimedia>>Hochschulschriften>>
    UrheberPinter, Julia
    Verleger Universität <Wien> / Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
    Veröffentlichungsdatum2010
    Umfang 186 S.
    Schlagworte FWFilmgeschichtsschreibung; Filmtheater; Österreich
    Freie Schlagworte FW Burgenland
    Beschreibung "Diese Diplomarbeit versteht sich als die erste wissenschaftliche Arbeit über die Kinogeschichte des Burgenlandes. Sie veranschaulicht, wie stark das burgenländische Kinowesen mit der politischen und wirtschaftlichen Entwicklung des Landes verknüpft ist. Die Arbeit behandelt die wichtigsten historischen Umbrüche des Burgenlandes seit seiner Gründung im Jahr 1921 bis 1955 mit einem Rückblick auf die Zeit während der Habsburgermonarchie. Das erste Kapitel zeigt die Methodik und Vorgangsweise bei der Quellensuche. Es gibt einen Überblick über die Beschaffung von geeignetem Material und die schwierige Suche nach Zeitzeugen. Kapitel zwei handelt von der Entstehung des Burgenlandes und seiner politischen Entwicklung im Zeitraum von 1921 bis 1938. Es beginnt bei der Gründung des Bundeslandes und endet mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten. Der Anschluss des Burgenlandes an Österreich brachte viele Veränderungen für die bereits bestehenden Kinobetriebe. Die Auswirkung der Angliederung an die Republik Österreich auf das burgenländische Kinowesen wird im dritten Kapitel abgehandelt. Ein weiterer Abschnitt der Diplomarbeit beschäftigt sich mit der ungarischen Geschichte des Landes. Es wird Rückschau auf die Zeit während der Habsburgermonarchie gehalten, geklärt wie damals die Kinolandschaft ausgesehen hat und die Frage aufgegriffen, ob Wanderkinobetriebe auf dem Gebiet des heutigen Burgenlandes Station machten. Ein Schwerpunkt ist dabei der Stadt Ödenburg (ungarisch Sopron) und seinen ersten ortsfesten Kinos gewidmet. Die nationalsozialistische Herrschaft und deren Auswirkung auf die Lichtspielbetriebe und ihre Besitzer werden im Kapitel fünf aufgezeigt. Als Beispiel für die antisemitische Filmpolitik des nationalsozialistischen Regimes dient dabei die Arisierung des Tonkinos in Oberwart. Die sowjetische Besatzungszeit und die Filmpolitik der Besatzungsmacht behandelt der nächste Abschnitt der Arbeit. Nach dem Abzug der sowjetischen Besatzungsmacht musste das Kinowesen im Burgenland ein drittes Mal neu geregelt werden. Das siebente Kapitel widmet sich den Nachkriegsjahren und dem Kino-Boom der 1950er Jahre, der auch im östlichsten österreichischen Bundesland Einzug hielt. Zur Veranschaulichung des Aufwärtstrends dient das Verzeichnis der burgenländischen Lichtspielbetriebe aus dem Jahre 1956. Im letzten Teil dieser Diplomarbeit wird das Zentralkino in Schattendorf, das von 1929 bis 1986 in Betrieb war, aus familiären Beweggründen näher betrachtet." (Information des Anbieters)
    Inhaltsverzeichnis/StrukturZur Quellenlage und Problematik des Themas; Das Lichtspielwesen im jüngsten österreichischen Bundesland Burgenland; Die Anfänge der Kinematographie im Burgenland; Das Burgenland zur Zeit des Nationalsozialismus; Das Burgenland während der russischen Besatzungszeit; Nachkriegszeit; Das Zentralkino in Schattendorf; Literatur- und Quellenverzeichnis
    Themen FWFilm>>Biographie, Filmgeschichte; Film>>Filmtheater, Filmvorführung
    RVK FWAP 44920; AP 57100
    DDC FWHistorische, geografische, personenbezogene Behandlung
    geographischer BezugEuropa, Westeuropa>>Mitteleuropa, Deutschland>>Österreich und Liechtenstein>>
    zeitlicher Bezug20. Jahrhundert, 1900 – 1999>>1920 - 1929>>; 20. Jahrhundert, 1900 – 1999>>1930 - 1939>>; 20. Jahrhundert, 1900 – 1999>>1940 - 1949>>; 20. Jahrhundert, 1900 – 1999>>1950 - 1959>>
    SpracheDeutsch