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  1. Theaterverfilmungen : Henrik Ibsens "Wildente" von Hanns W Geißendörfer und Jon Fosses "Die Nacht singt ihre Lieder" von Romuald Karmakar


    URL/Identifizierer http://othes.univie.ac.at/9544/1/2010-04-29_0703988.pdf
    Identifizierer alternativhttp://othes.univie.ac.at/9544/ URL
    QuellenartElektronische Volltexte & Multimedia>>Hochschulschriften>>
    UrheberKrejcova, Michaela
    Verleger Universität <Wien> / Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
    Veröffentlichungsdatum2010
    Umfang 125 S.
    Schlagworte FWVerfilmung; Theaterstück
    Freie Schlagworte FW Theaterverfilmung
    Beschreibung "Obwohl die gegenseitige Beziehung von Theater und Film in der theoretischen Literatur ein häufig reflektierter Bereich sind, wird konkret den filmischen Adaptionen der Theatertexte als einer der spezifischsten Aspekte dieser Beziehung nur eine kleine Anzahl von Publikationen gewidmet. Die Konflikte in der Beziehung des Theaters zum Film haben sich nach der anfänglichen Konkurrenz ziemlich schnell normalisiert, in dem Bereich der Theaterverfilmungen wurde dieses Konfliktpotenzial aber weiterentwickelt. Die filmischen Adaptionen der Theatertexte wurden oft der Kritik ausgesetzt, sie seien zu wenig filmisch oder umgekehrt, wurde oft behauptet, dass sie nicht genug treu der Vorlage seien. Die an Theater erinnernden Aspekte der Filme, die auf einem Theatertext basieren, wurden oft Ziel der Kritik. Die vorliegende Arbeit versucht einige mögliche theoretische Ansätze zu den filmischen Adaptionen der Theatertexte zu kreieren. Diese Ansätze werden anschließend praktisch umgesetzt, indem in den Analysen zwei konkrete Beispiele - die Filme Die Nacht singt ihre Lieder, auf der Vorlage des norwegischen Autors Jon Fosse basierend und Die Wildente, von der Vorlage des Theatertextes von Henrik Ibsen ausgehend - behandelt werden. Die Zugangsweisen zu der Theaterverfilmung sind bei den beiden Regisseuren – Romuald Karmakar und Hans W. Geißendörfer sehr unterschiedlich. Die unterschiedlichen Zugangsweisen können unter anderem in dem Unterschied der Struktur der verfilmten Theatertexte ihren Ursprung haben. Fosses Theatertext ist 1992 entstanden und trägt viele Züge des gegenwärtigen Theaters, Ibsens Text ist ein klassisches analytisches Drama aus dem Jahre 1884. Auch zwischen der Entstehung der beiden Verfilmungen besteht ein Zeitunterschied, Karmakars Fosse Adaption ist 2004 entstanden, Geißendörfers Ibsen Verfilmung dagegen bereits 1976, die Unterschiede zwischen diesen zwei Filmen sind so, zumindest teilweise, auch der Zeit ihrer Produktion zuzuschreiben. Trotz des unterschiedlichen Zugangs der Regisseure zu der Theaterverfilmung ist es aber möglich, zu konstatieren, dass die beiden Regisseure auf ihre Weise die Form der Vorlage respektieren und die originäre Quelle ihrer Filme - den Theatertext - nicht verleugnet haben." (Information des Anbieters)
    Inhaltsverzeichnis/StrukturEinleitung; Die Problematik der filmischen Adaption; Theater und Film; Intermediale Übersetzung; Der Theatertext Natta syng sine sogar von Jon Fosse; Der Film Die Nacht singt ihre Lieder von Romuald Karmakar; Der Theatertext Vildanden von Henrik Ibsen; Der Film Die Wildente von Hans W. Geissendörfer; Schlusswort; Literaturverzeichnis
    Themen FWFilm>>Theorie, Methodik, Didaktik; Film>>Inszenierung und Regie; Film>>Spielfilm
    RVK FWAP 45000; AP 45200; AP 50000; AP 53000
    DDC FWPhilosophie, Theorie, Ästhetik; Historische, geografische, personenbezogene Behandlung
    geographischer BezugBehandlung nach Gebieten, Regionen, Orten im Allgemeinen>>
    zeitlicher Bezugzeitlich übergreifend / unabhängig>>
    SpracheDeutsch