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  1. Marketing für Dokumentarfilme : Marketing-Management im Herstellungsprozess von Kino-Dokumentarfilmen


    URL/Identifizierer http://opus.kobv.de/hff/volltexte/2006/28/pdf/Diplom_Nina_Heyn.pdf
    Identifizierer alternativhttp://opus.kobv.de/hff/volltexte/2006/28/ URL; urn:nbn:de:kobv:po75-opus-284 URN
    QuellenartElektronische Volltexte & Multimedia>>Hochschulschriften>>
    UrheberHeyn, Nina
    Verleger Hochschule für Film und Fernsehen Konrad Wolf <Potsdam> / Hochschulbibliothek
    Veröffentlichungsdatum2006
    Umfang 88 S.
    Schlagworte FWFilmwirtschaft; Dokumentarfilm; Finanzierung; Management; Marketing
    Beschreibung "Der Kino-Dokumentarfilm ist inzwischen über 100 Jahre alt und hat sich seit seinen Anfängen in vielfältige Richtungen entwickelt. Meist wird er als kulturell hochwertiges Produkt betrachtet, welches häufig nicht von vorneherein als ein zu vermarktendes Produkt konzipiert, sondern im Bereich Kunst, Information, zuweilen sogar Philosophie anzusiedeln ist. Diese Einschätzung scheint mit dem Marketing bei Kino-Dokumentarfilmen im Widerspruch zu stehen. Die vorliegende Arbeit zeigt Möglichkeiten auf, diesen Widerspruch im Bereich des Kino-Dokumentarfilms aufzuheben.
    Es ist bei einem Kino-Dokumentarfilm schwierig vorauszusagen, ob er Erfolg haben wird oder nicht; die Frage, was bei einem Dokumentarfilm als Erfolg anzusehen ist, lässt sich sehr verschieden beantworten. Viele Filmemacher wehren sich gegen die Messung des Erfolges ausschließlich an den Besucherzahlen; dieses Kriterium mag für auf den Markt gebrachte Produkte und Dienstleistungen sinnvoll sein, für ein Kunstwerk aber nicht unbedingt. Diese Arbeit beschäftigt sich mit den Möglichkeiten des Marketing bezogen auf den Kino-Dokumentarfilm in Deutschland. Hier erlebt der Kino-Dokumentarfilm in den letzten Jahren einen Aufschwung – ein spezielles Marketing für Kino-Dokumentarfilme ist aber so gut wie nicht existent. Im Bereich des deutschen Filmmarktes gibt es bis heute den Zwiespalt zwischen „Kunst und Kommerz“; einige Filmemacher „definieren sich mehr über ihren künstlerischen Aspekt und sind weniger am breiten Publikumsgeschmack orientiert, wobei das wirtschaftliche Gewinnstreben klar in den Hintergrund tritt.“ Diese Einstellung ist durchaus legitim, trotzdem kann und will es sich kaum ein Filmhersteller leisten, ein hohes finanzielles Risiko einzugehen, um einen Film zu machen, der später nicht gesehen wird. Ein Ursprung der Skepsis gegenüber Marketing im Kulturbereich beruht ganz sicher auf dem Irrtum, Marketing ziele lediglich darauf ab, ein beliebiges Produkt so gut wie möglich zu verkaufen und bedeute dann folgerichtig, ein Produkt nur unter dem Gesichtspunkt der Vermarktbarkeit zu betrachten. Dies liefert aber auch einen Hinweis darauf, dass solche Marketingkonzepte, bei denen das eigentliche Produkt nur ein Instrument ist, mit dem Hauptzweck des Unternehmens – Gewinnmaximierung und optimale Position am Markt – erreicht werden soll, nicht bruchlos auf den Dokumentarfilm übertragbar sind. Beim Dokumentarfilm steht das Produkt im Vordergrund und das Marketing ist ein Instrument, um möglichst viele der potenziellen Zuschauer zu erreichen, die Herstellung des Produktes zu finanzieren und die Planung und Herstellung künftiger ähnlicher Produkte zu ermöglichen." (Information des Anbieters)
    Inhaltsverzeichnis/StrukturEinleitung; Aufbau der Arbeit; Markt, Marketing und Dokumentarfilm; Marketing bei Dokumentarfilmen; Resümee; Quellen
    Themen FWFilm>>Filmgattungen nach dem Zweck; Film>>Filmwirtschaft, Finanzierung
    RVK FWAP 49400; AP 58300; AP 58500; AP 58700
    DDC FWTechniken, Verfahren, Geräte, Ausstattung, Materialien, Verschiedenes
    geographischer BezugBehandlung nach Gebieten, Regionen, Orten im Allgemeinen>>
    zeitlicher Bezugzeitlich übergreifend / unabhängig>>
    SpracheDeutsch