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  1. Theorien des Remake : eine Arbeitsbibliographie


    URL/Identifizierer http://www1.uni-hamburg.de/Medien//berichte/arbeiten/0103_10.html
    QuellenartVerzeichnisse & Nachschlagewerke>>Bibliographien thematisch / personal>>; Elektronische Volltexte & Multimedia>>Aufsätze aus Zeitschriften / Sammelbänden>>
    UrheberWulff, Hans J.
    Verleger Universität <Hamburg> / Fachbereich Sprach-, Literatur- und Medienwissenschaft
    Veröffentlichungsdatum2010
    Schlagworte FWRemake; Filmwissenschaft; Filmtheorie; Bibliographie
    Beschreibung "Einen gegebenen Stoff erneut zu verfilmen, einen Erfolgsfilm zu verdoppeln, eine schon verfilmte Geschichte in anderem Milieu neu vorzustellen, sie zu variieren und sie auf die besonderen Gegebenheiten der dargestellten Welt hin anzupassen: Das ist Praxis des Films, wohl seit seinem Beginn. Daß immer die gleichen Stoffe den Anlaß boten zu immer neuen Versuchen, das Zeitgenössische oder das Ewig-Menschliche zu zeigen, zu präzisieren oder überhaupt erst zu finden, ist beileibe keine filmische Angelegenheit, sondern auch in der Literatur - und erst recht: in der Volksliteratur - gängige und bekannte Praxis. Man ziehe die verschiedenen Stoff- und Motivgeschichten zu Rate: Diese sind voller Hinweise auf Geschichten, die in immer neuen Annäherungen und Variationen erprobt wurden. Ein ‚Remake‘ ist, wollte man flapsig formulieren, ganz einfach eine Neuverfilmung eines schon verfilmten Stoffes. Bezugnahmen von Texten aufeinander gibt es viele - dazu rechnen u.a. Fortsetzungen, Parodien, Kompilationsfilme und lediglich im Titel auf ein Original anspielende Filme. Die Frage, was ein Remake ist, bleibt virulent: Wieviele stoffliche Ähnlichkeiten müssen zwei Filme aufweisen, daß man von einem ‚Remake‘ sprechen darf? Das texttheoretische Problem der sich Remake nennenden Ähnlichkeitsbeziehung von Filmen, die sich mehr oder weniger detailgetreu auf den Vorgänger beziehen und oft sogar denselben Titel tragen, ist unklar. Geht es um Ähnlichkeiten oder um die Beschreibung der Unterschiede im Gleichen - vieles spricht dafür, dass in einem historischen und in einem kulturwissenschaftlichen Interesse die Beschreibung der Differenzen wichtiger ist als die Feststellung der stofflichen, narrativen und dramatischen Nähe von zwei oder mehr Texten. In der Differenz manifestiert sich historischer Wandel und kulturelle Unterschiedlichkeit. In der Differenz manifestiert sich aber auch die Anpassungsleistung, weil nicht jede Neuadaption eines Stoffes das „Original“ nur ausbeutet, sondern es aktualisiert, neu ausrichtet, thematisch veränderte Akzente setzt. Die folgende Arbeits-Bibliographie versammelt Beiträge zur Remake-Forschung, die von theoretischem Interesse sind. Die zahlreichen Untersuchungen einzelner Neuverfilmungen spielen hier nur dann eine Rolle, wenn die Analyse über den besonderen Fall hinaus von Bedeutung ist." (Information des Anbieters)
    Inhaltsverzeichnis/StrukturBibliographisches Verzeichnis
    Themen FWFilm>>Bibliographien, Sammelschriften; Film>>Organisation, Beruf, Forschung; Film>>Theorie, Methodik, Didaktik
    RVK FWAP 40000; AP 42800; AP 45000; AP 45100
    DDC FWPhilosophie, Theorie, Ästhetik; Historische, geografische, personenbezogene Behandlung
    geographischer BezugBehandlung nach Gebieten, Regionen, Orten im Allgemeinen>>
    zeitlicher Bezugzeitlich übergreifend / unabhängig>>
    SpracheDeutsch
    Anmerkungen zur RessourceMedienwissenschaft / Hamburg: Berichte und Papiere ISSN 1613-7477 103 / 2010: Remake