ViFa medien buehne Film Logo  Film ViFa medien buehne film Logo

  1. Selbstreferentialität und Paradoxie : zur Thematisierung von Beobachtungspositionen im Spielfilm „INLAND EMPIRE“ von David Lynch als Beispiel für konstruktivistische und systemtheoretische Grundlagen einer Medientheorie


    URL/Identifizierer http://othes.univie.ac.at/5720/1/2009-07-03_0008576.pdf
    Identifizierer alternativhttp://othes.univie.ac.at/5720/ URL
    QuellenartElektronische Volltexte & Multimedia>>Hochschulschriften>>
    UrheberHuber, Manuel
    Verleger Universität <Wien> / Fakultät für Sozialwissenschaften
    Veröffentlichungsdatum2009
    Umfang 237 S.
    Schlagworte FWFilmanalyse; Filmtheorie; Medientheorie; Systemtheorie
    Freie Schlagworte FW Konstruktivismus; David Lynch
    Beschreibung "Medien beziehen sich immer mehr auf Medien – so die aktuell weit verbreitete These in der Publizistik-, Kommunikations- und Medienwissenschaft. Der Begriff der Selbstreferentialität, welcher dieser Aussage zugrundeliegt, hat zur Zeit offensichtlich starkes Erklärungspotential. In einer ersten Annäherung werden die Theorien der Medien im wissenschaftlichen Diskurs mit Hinblick auf den Status, welchem Selbstreferentialität im Theoriekonzept eingeräumt wird, durchleuchtet; im speziellen sind dies der biologisch-kognitive Konstruktivismus nach Humberto R. Maturana und Francisco J. Varela, auf deren Autopoiesis-Konzept die Systemtheorie nach Niklas Luhmann aufbaut, welche zudem das Phänomen der Paradoxie in der Theoriekonzeption hervorhebt, und in Abwandlung auch im sozio-kulturellem Konstruktivismus Siegfried J. Schmidts. Auf Basis der zentralen Begriffe dieser Medien- und Kommunikationstheorien, soll versucht werden, das Phänomen der Selbstreferentialität empirisch zu fassen, da dieses, so die Kritiker und Kritikerinnen, aufgrund der hohen Komplexität und dem Abstraktionsniveau der Theorien, sich einer empirischen Anwendung entziehe. Als Untersuchungsgegenstand dient der selbstreferentielle Spielfilm „INLAND EMPIRE“ (USA/PL/FR, 2006) von David Lynch, welcher das Mediensystem bzw. sich selbst als Film thematisiert und fremdreferentielle Elemente (nahezu) ausschließt, und paradoxe narrative Erzählformen kultiviert. Eine systematische Filmanalyse als auch Diskursanalyse wird diesbezüglich erstellt. Ziel der Arbeit ist es, die aus der wissenschaftlichen und filmischen Diskursanalyse gewonnenen Ergebnisse, im Hinblick auf das Potential von Konstruktivismus und Systemtheorie als Medientheorie bzw. als gesellschaftskritischer Medientheorie auszuwerten und Hypothesen hinsichtlich der konstatierten Zunahme der Selbstbezüglichkeit der Medienkommunikation abzuleiten." (Information des Anbieters)
    Inhaltsverzeichnis/StrukturEinleitung; Methode: Kritische Diskursanalyse; Theoretische Grundlagen von Kommunikation; Paradoxie; Spielfilm und Diskursanalyse; Untersuchungsgegenstand: "INLAND EMPIRE“; Zusammenfassung und Conclusio; Epilog: "Wer ist der Beobachter?"; Anhang
    Themen FWFilm>>Organisation, Beruf, Forschung; Film>>Theorie, Methodik, Didaktik
    RVK FWAP 42800; AP 45100
    DDC FWPhilosophie, Theorie, Ästhetik
    geographischer BezugBehandlung nach Gebieten, Regionen, Orten im Allgemeinen>>
    zeitlicher Bezugzeitlich übergreifend / unabhängig>>
    SpracheDeutsch