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  1. Das Märchen der Märchen : imaginäre und materialisierte Räume in den Filmen von Juri Norstein


    URL/Identifizierer http://othes.univie.ac.at/7473/1/2009-10-27_9803024.pdf
    Identifizierer alternativhttp://othes.univie.ac.at/7473/ URL
    QuellenartElektronische Volltexte & Multimedia>>Hochschulschriften>>
    UrheberEpshtein, Julia
    Verleger Universität <Wien> / Historisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
    Veröffentlichungsdatum2009
    Umfang 151 S.
    Schlagworte FWZeichentrickfilm; Animationsfilm; Filmanalyse; Trickfilm; Regisseur
    Freie Schlagworte FW Juri Norstein
    Beschreibung "Die Arbeit behandelt alle Aspekte des Raumes und des Räumlichen in den Filmen von Juri Norstein. Besonderes Augenmerk liegt auf dem Film „Das Märchen der Märchen“, wobei dieser im Kontext des Gesamtwerks des Regisseurs betrachtet wird. Der erste Teil der Arbeit ist den imaginären Räumen gewidmet: es werden verschiedene intermediale Beziehungen der Filme festgehalten und kritisch hinterfragt. Der Schwerpunkt der Untersuchung liegt dabei auf der Literatur: das Verhältnis zu den literarischen Vorlagen der Filme, direkter oder indirekter Rekurs auf andere literarische Texte werden in Bezug auf ihre Bedeutung für das endgültige Erscheinungsbild der Filme analysiert. Dabei zeigt sich, dass Juri Norsteins Filme aus der Fülle der Eindrücke, sowohl intellektueller als auch emotionaler Natur, und nicht unter dem direkten Einfluss bestimmter Werke entstanden sind. Rezeptionsmechanismen, die als paradigmatisch gelten können, werden als Fallbeispiele vorgestellt. Ein eigenes Kapitel wird den technischen Aspekten gewidmet, wobei die Frage nach möglichen Vorläufer-Verfahren diskutiert wird. Im zweiten Teil der Arbeit wird der Versuch einer stilistischen Anordnung der Filme in Beziehung zueinander unternommen. Der Fokus liegt dabei auf der Raumorganisation innerhalb einzelner Einstellungen. Als Instrument stilistischer Analyse dienen die von Heinrich Wölfflin entwickelten kunstgeschichtlichen Grundbegriffe, wobei diese klassische Methode sich bei ihrer Anwendung auf ein anderes, nicht primär implizites Medium als durchaus brauchbar erwies. Weitere vom Medium bedingte Aspekte, wie Montage oder Kamera- und Figurenbewegung, wurden bei der Analyse ebenfalls berücksichtigt. Im Weiteren wird in aller Kürze auf die möglichen Einflüsse aus den Bereichen Spielfilm und Malerei eingegangen. Diese verschiedenen Annäherungen an den Begriff „Raum“ zeigten, wie breit er aufgefasst werden muss: zum einen geht es um imaginäre Räume, die in den Filmen unsichtbar anwesend sind, zum anderen um die Wege, den Raum auf dem Bildschirm zu materialisieren. Unter den materialisierten Räumen wird sowohl die Raumorganisation innerhalb einzelner Einstellungen, als auch deren Verhältnis zu einander und schließlich deren Auswirkung auf den gesamten filmischen Raum verstanden. Die Wechselbeziehungen aller Art – sowohl zwischen den einzelnen Räumen, als auch zu den handelnden Figuren oder der Kamera – wurden dabei aufgezeichnet und analysiert. Es wird offenkundig, wie fest verwoben alle filmischen Elemente sind, so dass der jeweilige Raum nur als Teil dieses Gefüges charakterisiert werden kann." (Information des Anbieters)
    Inhaltsverzeichnis/StrukturEinleitung; Das Märchen der Märchen – der Film in seinem Umfeld; Die Materialisierung des Raumes auf dem Bildschirm; Schlussbetrachtung; Literaturverzeichnis; Anhang
    Themen FWFilm>>Theorie, Methodik, Didaktik; Film>>Filmarten; Film>>Inszenierung und Regie; Film>>Spielfilm
    RVK FWAP 45100; AP 45200; AP 48600; AP 51005-AP 51400; AP 53200
    DDC FWHistorische, geografische, personenbezogene Behandlung; Personen
    geographischer BezugEuropa, Westeuropa>>Osteuropa Russland>>
    zeitlicher Bezug20. Jahrhundert, 1900 – 1999>>1970 - 1979>>
    SpracheDeutsch