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  1. Literaturverfilmung - ein Forschungsbericht und eine exemplarische Analyse (Arcipelaghi)


    URL/Identifizierer http://othes.univie.ac.at/8341/1/2010-01-20_0402455.pdf
    Identifizierer alternativhttp://othes.univie.ac.at/8341/ URL
    QuellenartElektronische Volltexte & Multimedia>>Hochschulschriften>>
    UrheberCermenek, Anja
    Verleger Universität <Wien> / Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
    Veröffentlichungsdatum2010
    Umfang 120 S.
    Schlagworte FWFilmanalyse; Filmtheorie; Literaturverfilmung -> Literatur Verfilmung; Intermedialität; Werktreue
    Beschreibung "In meiner Diplomarbeit gebe ich einen Forschungsbericht über die wissenschaftliche Beschäftigung mit dem Thema „Literaturverfilmung“. Seit den 1970er Jahren fanden intermediale Fragestellungen verstärkt Einzug in die universitären Disziplinen, wobei das größte Interesse von den Philologien ausging. Die Film-und Medienwissenschaften beschäftigen sich allerdings bis heute kaum mit der filmischen Adaption eines literarischen Werkes, was mit dem lange gehegten Vorwurf zu tun hat, eine Literaturverfilmung führe unabdingbar zu einem „kopierten“ Werk, das der Vorlage nie gerecht werden kann. Wie ich in meiner Arbeit darlege, ist es zwar richtig, dass der Film sich in seinen Anfangsjahren sehr stark an der Literatur orientiert hat und diese auch „benutzt“ hat, indem er Ausschnitte bekannter literarischer Szenen zeigte. Dieser Rückgriff auf Bekanntes war zum Verständnis von Seiten des Publikums jedoch notwendig. Der Film lernte allerdings sehr schnell und entwickelte bereits im zweiten Jahrzehnt seines Bestehens eigene Erzählstrategien. Somit kann der Vorwurf der Originalität und der Werktreue seit langem als obsolet gelten. Wie gelungen filmische Adaptionen sein können, zeige ich im zweiten Teil meiner Arbeit, in dem ich selbst eine Analyse der Literaturverfilmung Arcipelaghi durchführe. Der Film des sardischen Regisseurs Giovanni Columbu transformiert in großartiger Weise die komplexen Erzählstrukturen seiner literarischen Vorlage. Ausgeführt habe ich meine Analyse an Hand des narratologisch orientierten Verfahrens, das ich als eine von vier verschiedenen Analysemethoden für Literaturverfilmungen in meiner Arbeit vorstelle. Narratologisch orientierte Verfahren vergleichen die Erzählstruktur, die Erzählperspektive und den Handlungsablauf von literarischem Text und filmischer Umsetzung. Neben der narratologisch orientierten Analyse, gibt es auch den semiotisch orientierten Zugang sowie rhetorisch orientierte Verfahren. In einem weiteren Schritt erläutere ich die verschiedenen Arten der Literaturadaption, deren Charakterisierung vor allem durch den Abstand zum literarischen Ausgangstext, zu Stande kommt. Ziel meiner Arbeit ist es, zu zeigen, dass eine filmische Adaption herausragende künstlerische Qualität bergen kann und keineswegs immer im Schatten des Ausgangstextes stehen muss." (Information des Anbieters)
    Inhaltsverzeichnis/StrukturEinleitung; Geschichte der Beziehung zwischen Literatur und Film; Literaturverfilmung - eine Begriffsklärung; Die historische Beschäftigung mit der Adaptionsproblematik; Die Analyse einer Literaturverfilmung; Die verschiedenen Arten der Literaturadaption; Arcipelaghi - eine exemplarische Analyse; Zusammenfassung; Bibliographie
    Themen FWFilm>>Organisation, Beruf, Forschung; Film>>Theorie, Methodik, Didaktik; Film>>Spielfilm
    RVK FWAP 42800; AP 45000; AP 53000
    DDC FWPhilosophie, Theorie, Ästhetik; Historische, geografische, personenbezogene Behandlung
    geographischer BezugBehandlung nach Gebieten, Regionen, Orten im Allgemeinen>>
    zeitlicher Bezugzeitlich übergreifend / unabhängig>>
    SpracheDeutsch