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  1. Die Rache der monströsen Frauen : die Hauptantagonistinnen des modernen japanischen Horrorfilms


    URL/Identifizierer http://othes.univie.ac.at/6217/1/2009-08-18_0018191.pdf
    Identifizierer alternativhttp://othes.univie.ac.at/6217/ URL
    QuellenartElektronische Volltexte & Multimedia>>Hochschulschriften>>
    UrheberHudson, Sharon Jennifer Alice
    Verleger Universität <Wien> / Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
    Veröffentlichungsdatum2009
    Umfang 177 S.
    Schlagworte FWFilmgeschichtsschreibung; Filmanalyse; Horrorfilm
    Beschreibung "Der moderne japanische Horrorfilm, kurz auch J-Horrorfilm genannt, ist einem Mainstreampublikum wohl am ehesten durch die amerikanischen Remake-Versionen Ring und The Grudge ein Begriff. J-Horror ist eigentlich ein umfassender Begriff, der nicht nur Filme, sondern alle Kunst- und Medienarten des japanischen Horrorgenres, wie Literatur, Manga, Kunst, Filme und Videospiele mit ein bezieht, international bekannt ist der J-Horrorstil jedoch erst durch den Horrorfilm geworden. Eines der interessantesten Merkmale des J-Horrors sind die Furcht einflößenden weiblichen Hauptantagonisten, die vor allem als Fluch- und Rachegeister einen wichtigen Platz sowohl im klassischen als auch im modernen japanischen Horrorfilm einnehmen. In der vorliegenden Arbeit beschäftigt sich die Autorin intensiv mit den Hauptantagonistinnen, ihrer Darstellung und ihrer Bedeutung im J-Horrorfilm. Mit zahlreichen Film- und Bildbeispielen werden zunächst die Funktion und Bedeutung von darstellerischen Stereotypen wie wirres, langes, schwarzes Haar, Geistergewänder, weit aufgerissene Augen, Monsterkörper oder Wasser-Szenen im Film erörtert. Ein weiterer Schwerpunkt bildet die Untersuchung von kulturgeschichtlichen Einflüssen auf die Darstellung der Frauen im Horrorfilm. Es wird aufgezeigt, dass Bereiche wie Mythologie, Religion, Gesellschaft und auch die Populärkultur ihre Einflüsse auf die Darstellung der Hauptantagonistinnen genommen haben. Im letzten Teil der Arbeit werden anhand von vier Detailfilmanalysen, vier verschiedene Typen der weiblichen Hauptantagonisten des J-Horrorfilms analysiert und ihr soziokultureller Kontext hinterfragt. Aus den Ergebnissen dieser Analyse wird deutlich, dass die Antagonistinnen als ein Sinnbild für Kritik gegen die Gesellschaft und als alt empfundene Wertesysteme gesehen werden können, jedoch verleihen sie gleichzeitig auch den Ängsten in Bezug auf gesellschaftliche Veränderungen und Neuerungen Ausdruck." (Information des Anbieters)
    Inhaltsverzeichnis/StrukturEinleitung; Einführung zum Horrorfilm; Der japanische Horrorfilm; Kulturgeschichtliche Einflüsse auf die Darstellung der Frauen im J-Horrorfilm; Häufig auftretende Merkmale der weiblichen Antagonisten im J-Horrorfilm; Die Rache der Schwächsten – am Beispiel von Shibuya Kaidan (2003); Die Pein der Jugend – am Beispiel von Satsujin netto (2004); Monströse Geschlechtlichkeit – am Beispiel von Tomie (1999); Ambivalente Mutterrolle – am Beispiel von Kuchisake onna (2006); Zusammenfassung; Literaturliste; Anhang
    Themen FWFilm>>Biographie, Filmgeschichte; Film>>Spielfilm
    RVK FWAP 44963; AP 53900
    DDC FWHistorische, geografische, personenbezogene Behandlung
    geographischer BezugAsien Orient Ferner Osten>>Japan>>
    zeitlicher Bezug20. Jahrhundert, 1900 – 1999>>1990 - 1999>>; 21. Jahrhundert, 2000 – 2099>>2000 - 2009>>
    SpracheDeutsch