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  1. Bon Voyage, Monsieur Méliès! : die Wechselbeziehung der Künste in der Belle Époque überprüft anhand der Ausstattung von George Méliès "Le voyage dans la lune"


    URL/Identifizierer http://othes.univie.ac.at/2052/1/2008-10-28_9909687.pdf
    Identifizierer alternativhttp://othes.univie.ac.at/2052/ URL
    QuellenartElektronische Volltexte & Multimedia>>Hochschulschriften>>
    UrheberFries, Michaela
    Verleger Universität <Wien> / Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
    Veröffentlichungsdatum2008
    Umfang 155 S.
    Schlagworte FWSpezialeffekt; Ausstattungsfilm; Filmgeschichtsschreibung; Stummfilm; Ausstattung; Belle Époque
    Freie Schlagworte FW Georges Méliès
    Beschreibung "Die Belle Époque - die schöne Zeit, war in Frankreich gekennzeichnet durch äußeren Frieden,
    zunehmenden Wohlstand, Dynamisierung und Modernisierung der Industrie, der Technik und des
    Verkehrs. Die Lebenskultur der Menschen hat sich in der Periode von 1870 bis 1914 unter dem
    Einfluss einer dynamischen Veränderung wirtschaftlicher, technologischer, gesellschaftlicher
    und intellektueller Rahmenbedingungen radikal zu einer anonymisierten Massengesellschaft
    gewandelt. Urbanisierung, Auflösung traditioneller ländlicher Lebensformen, Säkularisierung,
    Entritualisierung, Aufbrechen der tradierten Wert- und Verhaltenskorsette, Mobilität, Konsum-,
    Freizeit- und Erlebnisgesellschaft sind Begriffe, die diese Änderung des Alltags, der Ziele,
    Gefühle und Ansprüche zum Ausdruck bringen. Eine der populärsten Künste des auslaufenden 19. Jahrhunderts war die Zauberkunst. Georges Méliès, dessen persönliche Geschichte im Illusionstheater beginnt, war ein Meister der optischen Täuschungen. Das vielfältige Angebot der Pariser Unterhaltungsmöglichkeiten übte einen großen Reiz auf ihn aus und erklärt seine große Affinität zum Spektakel-Theater. In seinem Zaubertheater präsentierte er fantastische Vorstellungen - als Gesamtkunstwerk dargestellt. Als Méliès 1895 die erste Filmvorführung der Brüder Lumière gesehen hatte, wandte er sich interessiert diesem neuen Medium zu. Der Film, als Konfluenz von Kunst und Wissenschaft, übernahm bald die Funktion der Unterhaltung und Belehrung, welche zuvor noch Domänen des Theaters und der Literatur waren. Gestützt auf die narrativen und visuellen Konventionen anderer Formen der populären Unterhaltung, drehte er seine ersten Kurzfilme. Durch den Bau des ersten professionellen Filmstudios, die Anstellung von ausgebildeten Schauspielern und die Einbindung seiner Zauberkünste in die Entwicklung filmischer Tricks, gilt Méliès als Erfinder
    der Special Effects. Es entstanden fantastische, surreale Aufnahmen, die mit ihrer Konzentration
    auf das Visuelle, vorerst ganz dem Zeitgeist entsprachen. Der Film als Manifestation der umfassenden Industrialisierung- und Technisierungsprozesse machte vor der Ausstattung keinen Halt, die nun gehobenen Ansprüchen stand halten sollte. Méliès Ziel war die Genauigkeit der Perspektive, die geschickt ausgeführte optische Täuschung, sowie realistische Bühnenbilder und Kostüme zu kreieren. Die Analyse des Kontextes, aus dem heraus Méliès seine spezifischen Filme mit seinen opulenten Ausstattungen etablieren konnte, ist Gegenstand und Ziel vorliegender Arbeit." (Information des Anbieters)
    Inhaltsverzeichnis/StrukturEinleitung; Frankreich im Zeitalter der Industrialisierung; Der Weg der Kinematografie; Georges Méliès; Unterhaltungsformen in der Belle Époque; Le voyage dans la lune; Ausstattung; Zusammenfassung und Ausblick; Literaturverzeichnis
    Themen FWFilm>>Biographie, Filmgeschichte; Film>>Filmherstellung, Filmtechnik
    RVK FWAP 44600; AP 44935; AP 55000
    DDC FWTechniken, Verfahren, Geräte, Ausstattung, Materialien, Verschiedenes; Historische, geografische, personenbezogene Behandlung; Personen
    geographischer BezugEuropa, Westeuropa>>Frankreich und Monaco>>
    zeitlicher BezugNeuzeit, 1500 – 1899>>19. Jahrhundert, 1800 - 1899>>; 20. Jahrhundert, 1900 – 1999>>1900 - 1919>>
    SpracheDeutsch