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  1. Tatsachenbilder : Landschaft, Raum und Bild in James Bennings "California Trilogy"


    URL/Identifizierer http://othes.univie.ac.at/3736/1/2009-01-20_9050819.pdf
    Identifizierer alternativhttp://othes.univie.ac.at/3736/ URL
    QuellenartElektronische Volltexte & Multimedia>>Hochschulschriften>>
    UrheberSlanar, Claudia Birgit
    Verleger Universität <Wien> / Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
    Veröffentlichungsdatum2009
    Umfang 95 S.
    Schlagworte FWFilmgeschichtsschreibung; Experimentalfilm; Filmtheorie
    Freie Schlagworte FW James Benning; André Bazin; Gilles Deleuze
    Beschreibung "James Benning gilt als einer profiliertesten und produktivsten Filmemacher auf dem Gebiet des Experimentalfilms. In seinen in den letzten zehn Jahren entstandenen Arbeiten, die jedoch nur einen kleinen Anteil an seinem Gesamtwerk haben, widmet er sich hauptsächlich den Landschaften der USA und verbindet einen genauen Blick auf diese mit Fragen nach deren Überformung durch zunehmende Ökonomisierung und Industrialisierung. Die vorliegende Arbeit widmet sich dreien seiner Filme genauer: El Valley Centro, Los und Sogobi, im Zeitraum von 1999-2001 entstanden, formieren die sogenannte California Trilogy, in der sich Benning der Landschaften Kaliforniens annimmt, um einerseits den Weg des Wassers in einem der größten landwirtschaftlichen Anbauflächen der USA sowie in der Stadt Los Angeles nachzuzeichnen, andererseits dem Mythos der "Naturlandschaft" nachgeht (Sogobi), der immer schon einer der Romantisierung und Mediatisierung war. Anhand der Stränge Film- und Raumtheorie soll gezeigt werden, dass sich die "California Trilogy" am Schnittpunkt diskursiver Formationen befindet, die Fragen virulent werden lassen, die in den letzten Jahren vermehrt Eingang in die zeitgenössische Kunstproduktion gefunden haben: jene nach Dokumentarismus und Realismus bzw. der Verschmelzung von dokumentarischer und fiktionaler Form. Der erste Teil der Arbeit geht somit auf die verschiedenen räumlichen Konzepte ein, die in den Filme der Trilogie nachzuzeichnen sind, und rekurriert dabei auf ein wiedererstärktes Interesse am Raum im "spatial turn" bzw. "topographical turn" in den Kulturwissenschaften, das den Raum als Analyseform begreift, um konkrete Orte und deren Veränderungen im Hinblick auf ihr Potential in der Produktion historischer Narrative sowie deren Repräsentationsformen zu untersuchen. Im zweiten Teil wird Raumfragen aus filmhistorischer und filmtheoretischer Sichtweise, mit einer Lektüre, die sich vor allem an André Bazins Schriften und Gilles Deleuzes Theorien zum Kino orientiert, nachgegangen, um zu zeigen, dass erstere seit jeher mit jenen nach dem ontologischen Status eines Mediums sowie dessen Mittel der Bedeutungsproduktion aufs engste verknüpft sind." (Information des Anbieters
    Inhaltsverzeichnis/StrukturEinleitung; Die „California Trilogy“: Historische Topographien; Benning mit Bazin Lesen – das Tatsachenbild; Ausblick: Der Himmel über der „San Andreas Fault“; Anhang
    Themen FWFilm>>Biographie, Filmgeschichte; Film>>Inszenierung und Regie; Film>>Künstlerische Filmgattungen
    RVK FWAP 44983; AP 51005-AP 51400; AP 54000
    DDC FWHistorische, geografische, personenbezogene Behandlung; Personen
    geographischer BezugNordamerika>>USA (Vereinigte Staaten von Amerika)>>
    zeitlicher Bezug20. Jahrhundert, 1900 – 1999>>1990 - 1999>>; 21. Jahrhundert, 2000 – 2099>>2000 - 2009>>
    SpracheDeutsch