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  1. Der Teufel als Verführer - zum Guten? : eine filmanalytische Untersuchung der Teufelsfigur und ihrer Beziehung zur verführten Person auf der Suche nach positiven Aspekten anhand ausgewählter Beispiele aus dem Genre Teufelsfilm


    URL/Identifizierer http://othes.univie.ac.at/4594/1/2009-03-09_0006849.pdf
    Identifizierer alternativhttp://othes.univie.ac.at/4594/ URL
    QuellenartElektronische Volltexte & Multimedia>>Hochschulschriften>>
    UrheberStampf, Christina
    Verleger Universität <Wien> / Fakultät für Sozialwissenschaften
    Veröffentlichungsdatum2009
    Umfang 166 S.
    Schlagworte FWFilmanalyse; Teufel
    Freie Schlagworte FW Filmdramaturgie; Teufelsfilm
    Beschreibung "„Der Teufel als Verführer – zum Guten? Eine filmanalytische Untersuchung der Teufelsfigur und ihrer Beziehung zur verführten Person auf der Suche nach positiven Aspekten anhand ausgewählter Beispiele“ Ziel dieser Untersuchung ist es durch eine hermeneutisch-interpretative Analyse auf Basis kulturhistorischer und filmwissenschaftlicher Theorien mit Hilfe ausgewählter methodischer Verfahren positiven Aspekten der filmischen Teufelsfigur nachzugehen. Der Fokus liegt dabei auf der Analyse der Teufelsfigur in Verführergestalt, deren Beziehung und Interaktion zur erwählten Person und der Annahme einer läuternden, entwicklungsfördernden Funktion. Der theoretische Teil, der sich konkret mit dem kulturhistorischen Teufel befasst, wurde einem umfassenden Angebot an Auslegungen theologischer, soziologischer, psychologischer und philosophischer Teufelsbeschreibungen entnommen. Dem stereotypen, klischeehaften Bild des Teufels, das sich aus christlich-mittelalterlichen Werten und Vorstellungen konstituiert und als Schreckensfigur manifestiert, wird ein alternatives Weltbild entgegengestellt, in dem der Teufel als Bestandteil der Schöpfung und notwendiges, aktiv vorantreibendes Element integriert wird. Zur Analyse wurden psychologische Interpretationen (als „Schatten“), literarische Referenzen (Goethes und Miltons Darstellungen) und mythologische Implikationen herangezogen. Weiters fundieren eine genretheoretische Einordnung und filmdramaturgische Begrifflichkeiten bis hin zu mythologischen Betrachtungen den Teufelsfilm im Rahmen einer filmwissenschaftlichen und kultursoziologischen Betrachtung. Das methodische Vorgehen erfolgt anhand von Inhaltsangabe, Sequenzprotokoll und selbst erstellten Zeitachsen zu den Filmen nach der „Systematischen Filmanalyse“ von Helmut Korte sowie anhand eines „Modelling“ der Hauptfiguren nach Brigitte Haselauer. Die Untersuchung und Argumentation vollzieht sich in drei Blöcken an forschungsleitenden Fragestellungen: Analyse der beiden Hauptfiguren, Analyse der Dramaturgie und anschließender Interpretation auf Basis der Läuterungshypothese. Zusammenfassend zeigen sich ambivalente Tendenzen sowohl in der Teufelsdarstellung wie auch in der Inszenierung der menschlichen Figur. Die Teufelsdarstellung stützt sich auf mittelalterlich-christliche Symbolik (wie beispielsweise den Pakt), differenzierte Tendenzen sind jedoch in Ansätzen lesbar. Seiner erwählten Person haftet ein Mangel an, der durch den Teufel zur Entwicklung gebracht und beseitigt wird. Der Teufel steuert den Entwicklungsprozess, wobei der freie Wille gegeben ist. Letztendlich haben die Interventionen des Teufels Positives in Leben und Charakter des Hauptprotagonisten bewirkt. Seine Rolle im Weltbild schwankt zwischen Rebellion und mephistophelischer Bewusstseinserweiterung. Beide Darstellungen definieren eine Moral, die gegen materielle, kapitalistische oder egoistische Werte gerichtet ist und polemisieren für eine altruistische, integrative Lebensführung." (Information des Anbieters)
    Inhaltsverzeichnis/StrukturZum theoretischen Hintergrund: Der traditionelle Teufel - Entstehung und Funktion; Alternative Konzepte rund um die Teufelsfigur; Zum Teufel im Film; Zur Filmdramaturgie; Zum methodischen Hintergrund: Die Filmanalyse nach Korte; Die Modelling–Boxen; Forschungsfragen und Hypothesen; Zur Filmauswahl; Empirischer Teil - Die Filmanalyse: Filmanalyse von „Im Auftrag des Teufels“; Filmanalyse von „Teuflisch“; Vergleich und Resümee; Literaturangaben; Anhang
    Themen FWFilm>>Theorie, Methodik, Didaktik; Film>>Beziehungen, Ausstrahlungen, Einwirkungen; Film>>Spielfilm
    RVK FWAP 45200; AP 45700; AP 46700; AP 47400; AP 53900
    DDC FWHistorische, geografische, personenbezogene Behandlung
    geographischer BezugBehandlung nach Gebieten, Regionen, Orten im Allgemeinen>>
    zeitlicher Bezugzeitlich übergreifend / unabhängig>>
    SpracheDeutsch