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  1. Gestalten des Lichts : Figurenzeichnung durch Licht im zeitgenössischen Spielfilm


    URL/Identifizierer http://othes.univie.ac.at/8573/1/2010-02-09_0302731.pdf
    Identifizierer alternativhttp://othes.univie.ac.at/8573/ URL
    QuellenartElektronische Volltexte & Multimedia>>Hochschulschriften>>
    UrheberRoßboth, Katharina
    Verleger Universität <Wien> / Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
    Veröffentlichungsdatum2009
    Umfang 101 S.
    Schlagworte FWLichtregie; Filmwissenschaft; Filmästhetik
    Beschreibung "Vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit dem Medium Licht als Mittel der Figurenzeichnung. Nach einer kurzen Beschreibung meiner Motivation zur Themenwahl, weist die Einleitung auf die Relevanz des Lichts in der zeitgenössischen Kultur und im Film hin. Sie beschreibt meine Arbeitsweise und führt mit Worten zur Filmauswahl in die Arbeit ein. Das zweite Kapitel erklärt zunächst, was mit „visuellem Stil“ gemeint ist, und welche wesentlichen Benennungen des fotografischen Lichtstils gebräuchlich sind. Anschließend werden ausgewählte Beleuchtungsmethoden und daraus resultierende Stile vorgestellt, um einen Einblick in die Entwicklung des Filmlichts zu geben. Ein Anspruch auf Vollständigkeit kann hier keinesfalls gestellt werden, es soll aber ersichtlich gemacht werden, wie sich die Situation des Filmlichts an Begrifflichkeiten der Malerei orientierend einen Weg bis in die Gegenwart bahnt, und dabei durch neue Entdeckungen von „Kameraautoren“ bereichert wird. Das dritte Kapitel geht detailliert auf den Begriff der „Figurenzeichnung“ ein, der von der Literatur kommend, häufig in der Filmkritik seine Anwendung findet. Faktoren, welche neben dem Licht die Figurenzeichnung im Spielfilm beeinflussen werden beschrieben, und es wird gezeigt, wie aus einer Figur ein Charakter entsteht. Dabei wird ein historischer Blick auf diverse Charaktertheorien gerichtet. Dieses Kapitel beinhaltet des Weiteren die Präsentation einer kleinen Auswahl von figurenspezifischen, klassischen Beleuchtungsarten und macht deren oftmals kodifizierte Wirkungen ersichtlich. An den acht Frauenfiguren des Films 8 FEMMES wird schließlich verdeutlicht, dass Licht nicht nur das Potential besitzt, die Oberfläche einer Figur sichtbar zu machen. Das vierte Kapitel unternimmt eine Zweiteilung der Figurenzeichnung mittels Licht im Spielfilm und veranschaulicht diese anhand von zeitgenössischen Filmbeispielen. Einerseits kann man die Figurenzeichnung durch Licht auf formaler Ebene sehen, das „Zeichnen“ also als rein visuellen Akt begreifen. Figurenzeichnung durch Licht kann andererseits aber auch auf der Ebene des Inhalts stattfinden. Das Kapitel stellt formalen Ausdruck und Inhalt nicht gegenüber, sondern untersucht das Licht anhand zweier unterschiedlicher Herangehensweisen. Die erste Beobachtung nimmt Arnheims Ästhetikbegriff als Grundlage und fragt, inwiefern durch Licht erzeugte Plastizität und Tiefe, Dynamik und Spannung sich bildkompositorisch auf die Figurenzeichnung auswirken. Die Figur des Lukas aus dem Film DIE SIEBTELBAUERN dient dafür als Untersuchungsgegenstand. Die zweite Herangehensweise sieht das Licht als Mittel Figurenzeichnung auf der Ebene der Narration. Sie verdeutlicht das Potential des Lichts, Geschichten zu erzählen und dadurch Figuren zu formen. Hierbei wird das Licht als Leitmotiv der Figur Irene, als Mittel der Visualisierung ihrer Emotionen und der Kreation von Distanz zwischen Figuren im Film HOTEL analysiert. Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der Betrachtung des Lichts als Thema und der Finsternis als eigenständige Gestalt. Ziel der Arbeit ist eine spezifische Thematisierung des Lichts im Spielfilm, um das Medium in seiner Wichtigkeit zu betonen. Des Weiteren wird eine neue Art der Auseinandersetzung mit der Figurenzeichnung vorgestellt. Die Arbeit schließt mit den Kurzinhalten der behandelten Filme. Einige der aufgegriffenen Filmbeispiele liegen in Form einer DVD bei." (Information des Anbieters)
    Inhaltsverzeichnis/StrukturEinleitung; Licht im Film - von der Methode zum Stil; Zeichnung der Figuren 􀂱 8 FEMMES (François Ozon, FR, 2002); Das formende und erzählende Licht; Kurzinhalt der Filme; Quellenangaben
    Themen FWFilm>>Organisation, Beruf, Forschung; Film>>Theorie, Methodik, Didaktik; Film>>Filmherstellung, Filmtechnik
    RVK FWAP 42800; AP 45400; AP 56500
    DDC FWPhilosophie, Theorie, Ästhetik; Historische, geografische, personenbezogene Behandlung
    geographischer BezugBehandlung nach Gebieten, Regionen, Orten im Allgemeinen>>
    zeitlicher Bezug20. Jahrhundert, 1900 – 1999>>1990 - 1999>>; 21. Jahrhundert, 2000 – 2099>>2000 - 2009>>
    SpracheDeutsch