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  1. Du sagtest: Ich liebe dich : melodramatische Erzählstrategien in Wong Kar-wais "In the mood for love"


    URL/Identifizierer http://othes.univie.ac.at/5799/1/2009-07-13_0209378.pdf
    Identifizierer alternativhttp://othes.univie.ac.at/5799/ URL
    QuellenartElektronische Volltexte & Multimedia>>Hochschulschriften>>
    UrheberBräuer, Julia
    Verleger Universität <Wien> / Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
    Veröffentlichungsdatum2009
    Umfang 112 S.
    Schlagworte FWMelodrama <Film>; Filmanalyse; Filmästhetik; Regisseur
    Freie Schlagworte FW Wong Kar-Wai; In the Mood for Love
    Beschreibung "Das größte Dilemma des Menschen ist seine Fähigkeit, sich zu erinnern, so möchte Wong Kar-wai sein Publikum glauben machen. Auf dieser Erkenntnis baut das melodramatische Werk von Wong auf: Seine Filme erzählen Geschichten von der erinnerten, der verlorenen, der verpassten Liebe. „All memories are traces of tears“, sinniert die Figur des Schriftstellers Chow in dem Film 2046 (Wong, 2004) und gibt damit zu verstehen, dass die Erinnerung, im Sinne Wongs, vornehmlich eine schmerzhafte Erfahrung ist. Den emotionalen Zustand des Erinnernden in Bildern zu visualisieren steht im Zentrum seiner Ästhetik. Atmosphärische Bilderwelten voller melancholischer Sehnsucht und rhythmischer Gedankenmelodien tragen das Innenleben der Protagonisten nach außen. Ihr tragischer Konflikt, gleichermaßen erinnern und vergessen zu wollen, schlägt sich in einer fragmentarischen, assoziativen Erzählweise nieder: Der Prozess des Erinnerns (und Vergessens) korrespondiert gleichsam mit der narrativen Struktur des Films. Auslassungen und variierende Wiederholungen von Alltagshandlungen verweisen bei IN THE MOOD FOR LOVE (Wong, 2000) zudem auf die Bedeutung des Imaginären in der Erinnerung, die sich der rationalen Kontrolle zu entziehen droht. In der Vorstellung, wie ihre Ehepartner zueinander gefunden haben mögen, verstricken sich die Nachbarn Chow und Su Li-zhen selbst in eine Liebesgeschichte. Wo beginnt – und wo endet – die Illusion? In der vorliegenden Arbeit geht es in Verbindung mit einer eingehenden Analyse der audio-visuellen Gestaltung von Wongs IN THE MOOD FOR LOVE um die Offenlegung der Erzählstruktur und ihrer formal-ästhetischen Komponenten. Zur Verdeutlichung von werkimmanenten Besonderheiten dieses Films werden zwei weitere Filme Wongs, DAYS OF BEING WILD (1991) und 2046 (2004), zum Vergleich herangezogen. Der Umgang Wongs mit der Thematik von Erinnerung und imaginierter Liebe wird in einem zweiten Schritt in Bezug zu HIROSHIMA MON AMOUR (Resnais, 1959) und MODERATO CANTABILE (Brooks, 1960) in einem weiter gefassten Kontext bearbeitet." (Information des Anbieters)
    Inhaltsverzeichnis/StrukturEinleitung; Wong Kar-Wai; Melodram: Für ein Kino der Emotionen; Melodramatische Erzählstrategien in Wong Kar-Wais In The Mood For Love; Drei Modelle: Die Erinnerung in melodramatischer Funktion; Erinnerte Liebe: Die Illusion der Gefühle bei Wong Kar-Wai und Marguerite Duras; Resümee; Anhang
    Themen FWFilm>>Theorie, Methodik, Didaktik; Film>>Inszenierung und Regie
    RVK FWAP 45200; AP 45400; AP 51392
    DDC FWHistorische, geografische, personenbezogene Behandlung
    geographischer BezugAsien Orient Ferner Osten>>China und benachbarte Gebiete>>
    zeitlicher Bezug21. Jahrhundert, 2000 – 2099>>2000 - 2009>>
    SpracheDeutsch