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  1. Gender und Kino : zur Bedeutung des Körpers bei der Konstruktion von Gender im Hollywood-Actionfilm


    URL/Identifizierer http://othes.univie.ac.at/7480/1/2009-11-04_9760729.pdf
    Identifizierer alternativhttp://othes.univie.ac.at/7480/ URL
    QuellenartElektronische Volltexte & Multimedia>>Hochschulschriften>>
    UrheberMeßner, Katrin
    Verleger Universität <Wien> / Fakultät für Sozialwissenschaften
    Veröffentlichungsdatum2009
    Umfang 168 S.
    Schlagworte FWFilmanalyse; Filmtheorie; Hollywoodfilm
    Freie Schlagworte FW Gender Theorie; Actionfilm
    Beschreibung "Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit Bildern von Männern und Frauen, die im Hollywood-Actionkino produziert werden. Der Ausgangspunkt ist dabei das Medium Film und seine Rolle in Bezug auf Genderformation, -repräsentation und seine Macht Möglichkeitsräume und Beschränkungen in Zusammenhang mit der körperlichen Konstruktion von Gender, Männlichkeit und Weiblichkeit zu schaffen. Zudem wird der Frage nachgegangen, inwiefern die traditionell binäre Geschlechterkonstruktion dabei zum Tragen kommt. Da die Genderrepräsentationen im Hollywood-Actionkino von binären Geschlechterbildern geprägt ist, liegt es nahe, dass die Binarität der Geschlechter nach wie vor ein dominantes Konzept in der Darstellung von Männern und Frauen ist. Zwei Aspekte der Medientheorien der Cultural Studies fließen in die Arbeit ein: einerseits die Auffassung von Kultur als Alltagspraxis und andererseits das Verständnis von Bedeutung als sozialem Konstrukt. Durch die Diskussion verschiedener wissenschaftlicher Diskurse werden unterschiedliche Aspekte der Repräsentation von Gender im Film beleuchtet. Dabei werden Interpretationsweisen zur Verfügung gestellt, die dazu dienen sollen, eine filmische Darstellung aus verschiedenen wissenschaftlichen Blickwinkeln lesen und deuten zu können. Neben der Erläuterung grundsätzlicher Begrifflichkeiten wie Gender, Repräsentation und Genre wird das duale Verständnis von Männlichkeit und Weiblichkeit, das der Genderrepräsentation zugrunde liegt, hinterfragt. Weiters wird veranschaulicht, wie mit Hilfe von kulturell geschaffenen Idealisierungen normative Vorstellungen von Männern und Frauen produziert werden. Neben der Beantwortung der Frage, welche Bedeutung der Körper in Bezug auf die Repräsentation von Gender und das Ausleben einer bestimmten Genderidentität in körperlicher und visueller Hinsicht hat, wird erläutert, wie über visuelle Codes eine Zuordnung zu einer kulturell definierten Genderidentität hergestellt wird. Bei einer theoriegeleiteten Filmanalyse wird mit Hilfe von Analysefragen, die aus der Theorie extrahiert wurden, festgestellt, ob und inwiefern die wissenschaftlichen Diskurse mit der filmischen Praxis der ausgewählten Filmbeispiele korrespondieren. Da im Actionfilm gerne binäre Geschlechtervorstellungen propagiert werden, wird anhand der Filmbeispiele gezeigt, ob und in welcher Form es modernen Actionheldinnen möglich ist, die starren Codes und Konventionen in Bezug auf die Darstellungsmöglichkeiten im Actiongenre aufzubrechen." (Information des Anbieters)
    Inhaltsverzeichnis/StrukturEinleitung; Gender und Repräsentation; Die Figur der Actionheldin/des Actionhelden; Feministische Perspektive auf Kino; Filmanalytische Fallbeispiele; Resümee; Anhang; Bibliographie
    Themen FWFilm>>Theorie, Methodik, Didaktik; Film>>Beziehungen, Ausstrahlungen, Einwirkungen; Film>>Spielfilm
    RVK FWAP 45100; AP 47400; AP 47950; AP 52100
    DDC FWHistorische, geografische, personenbezogene Behandlung
    geographischer BezugNordamerika>>USA (Vereinigte Staaten von Amerika)>>
    zeitlicher Bezug21. Jahrhundert, 2000 – 2099>>2000 - 2009>>
    SpracheDeutsch