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  1. Zur Wirkung und Funktion des narrativen Films : filmphilosophische Betrachtungen mit besonderer Berücksichtigung von Identifikation und Illusion


    URL/Identifizierer http://othes.univie.ac.at/2362/1/2008-11-05_0107920.pdf
    Identifizierer alternativhttp://othes.univie.ac.at/2362/ URL
    QuellenartElektronische Volltexte & Multimedia>>Hochschulschriften>>
    UrheberZeithammer, Sabina Christina
    Verleger Universität <Wien> / Philosophische Fakultät
    Veröffentlichungsdatum2008
    Umfang 171 S.
    Schlagworte FWFilmwissenschaft
    Freie Schlagworte FW Filmphilosophie; Walter Benjamin
    Beschreibung "Die Filmphilosophie ist ein relativ kleines Feld, das besonders im deutschsprachigen Raum bisher (noch) wenig Beachtung fand. Aus diesem Grund gibt es neben Aufsatzsammlungen, die Werke unterschiedlicher AutorInnen vereinen, kaum Texte, die einen Überblick über verschiedene Positionen erlauben. Diese Lücke möchte die vorliegende Diplomarbeit ein wenig kleiner machen. Im Zentrum der Arbeit steht eine grundlegende Frage: Wie werden Wirkung und Funktion des narrativen Films in der Filmphilosophie beschrieben? Um einige Antworten auf diese Frage zusammenzutragen, werden Texte verschiedener FilmphilosophInnen dargestellt, verknüpft und verglichen. Besonders zwei Philosophen stehen dabei im Mittelpunkt, deren Werke einer genaueren Betrachtung unterzogen werden: Walter Benjamin („Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit“) und Noël Carroll („Beyond Aesthetics“). Weiters werden Texte von Fredric Jameson, Kaja Silverman, Alex Neill und Birgit Recki behandelt. Die Arbeit gliedert sich in drei Kapitel, in denen bestimmte Positionen bzw. Themen im Zentrum stehen. Im ersten Kapitel werden gesellschaftliche und politische Funktionen und Wirkungsweisen des Films in Werken Benjamins, Jamesons und Silvermans beschrieben, im zweiten und dritten Kapitel Auswirkungen der Filmrezeption auf Kognitionen, Emotionen und die Moral der Zuseher, sowie damit verknüpfte Funktionen des Films, in Werken Carrolls und Neills dargestellt. Besondere Berücksichtigung wird in allen Kapiteln weiters auf die Themen Identifikation und Illusion gelegt, die in den behandelten Werken in sehr unterschiedlichem Umfang Beachtung (oder, beispielsweise bei Carroll, Ablehnung) finden. Die zentrale These der vorliegenden Arbeit ist jedoch, dass die Wirkung des narrativen Films nicht ohne Berücksichtigung besonders der Identifikation beschrieben werden kann. Aus diesem Grund wird neben dem Ziel der Arbeit, einen Überblick über die in den hier behandelten Werken dargestellten Wirkungsweisen und Funktionen des Films zu geben, der Versuch unternommen, eine Theorie der Betrachtungsebenen zu skizzieren, auf welchen das Medium Film angesehen werden muss, um seine Wirkung (zumindest annähernd) umfassend beschreiben zu können. Von zentraler Bedeutung ist hierbei das Begriffpaar innerlich/äußerlich, mit welchem die unterschiedlichen Betrachtungsweisen des Films in den dargestellten Texten charakterisiert werden. Positionen, die die Identifikation darstellen oder berücksichtigen, werden hiermit als Ansätze beschreibbar, die eine innerliche Sichtweise haben. Weder reicht jedoch eine innerliche Filmbetrachtung aus, noch gibt es nur eine Betrachtungsebene, auf der innerliche oder äußerliche Sichtweisen stattfinden können – um die Wirkung des Film unter Berücksichtigung der Möglichkeit eines Identifikationsprozesse zu beschreiben (Identifikation ist, wie im zweiten und dritten Kapitel herausgearbeitet wird, nicht die einzige Form der Reaktion auf einen Film), müssen unterschiedliche Ebenen der Innerlichkeit und Äußerlichkeit in Betracht gezogen werden, die untereinander eng verknüpft sind. Diese komplexe Theorie verschiedener innerlicher und äußerlicher Betrachtungsebenen wird im dritten Kapitel anhand eines Gesamtmodells entwickelt, das Thesen aus den verschiedenen in dieser Diplomarbeit behandelten Positionen zu vereinigen versucht (von zentraler Bedeutung ist beispielsweise Benjamins Begriff der Aura). Auf diese Weise wird, neben einem Überblick über Wirkungsweisen und Funktionen des narrativen Films in verschiedenen filmphilosophischen Texten, angedeutet, welche Merkmale des Films, der Filmrezeption und der Reaktion auf den Film gemeinsam analysiert und dargestellt werden müssen, um eine (zumindest ansatzweise) umfassende Beschreibung der Wirkung (und der damit zusammenhängenden Funktionen) des Films zu ermöglichen." (Information des Anbieters)
    Inhaltsverzeichnis/StrukturEinleitung; Film, Aura und Politik: Walter Benjamin, Fredric Jameson, Kaja Silverman; Film, Emotion und Moral: Noël Carroll; Identifikation und Illusion; Schluss; Literatur
    Themen FWFilm>>Organisation, Beruf, Forschung; Film>>Theorie, Methodik, Didaktik; Film>>Beziehungen, Ausstrahlungen, Einwirkungen
    RVK FWAP 42800; AP 45400; AP 45500; AP 47000
    DDC FWPhilosophie, Theorie, Ästhetik
    geographischer BezugBehandlung nach Gebieten, Regionen, Orten im Allgemeinen>>
    zeitlicher Bezugzeitlich übergreifend / unabhängig>>
    SpracheDeutsch