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  1. Zwischen Haut und Haut ist nichts als Licht : Film Körper Archiv


    URL/Identifizierer http://othes.univie.ac.at/1405/1/2008-09-29_9701971.pdf
    Identifizierer alternativhttp://othes.univie.ac.at/1405/ URL
    QuellenartElektronische Volltexte & Multimedia>>Hochschulschriften>>
    UrheberPoell, Maria
    Verleger Universität <Wien> / Philosophische Fakultät
    Veröffentlichungsdatum2008
    Umfang 125 S.
    Schlagworte FWFilmästhetik; Filmsprache -> Film Sprache; Archivierung; Erinnerung; Gedächtnis; Phänomenologie; Wahrnehmung
    Beschreibung "Der Körper ist der Ausgangspunkt meiner Überlegungen, der Ort, von dem ich ausgehe in meinem Erfahren von Welt. Ich begreife den Körper mit Jean-Luc Nancy als immer schon geöffnete, radikal offene Existenz-Stätte. Kein Denken und keine Wahrnehmung könnte statt-finden ohne ihn. Mein Körper gibt meinem In-der-Welt-sein statt, er ist die Grundlage und der Speicher aller kognitiven Akte(n). Film ereignet sich und passiert zwischen Körper und Leinwand, dehnt sich aus in dem Feld, das sich zwischen Filmemachenden, Zuschauenden und Welt spannt. Film findet statt als Bewegung dieses Zwischen. Wie die essentielle Rolle des Körpers im Akt der Filmwahrnehmung zu verstehen ist, erörtere ich anhand von Vivian Sobchacks Filmphänomenologie. In weiterer Folge gilt es für mich, Sobchacks Vorstellung von gelebter Körperlichkeit weiterzudenken und den Körper der Zuschauer_innen als Archiv zu begreifen, in dem kontinuierlich gleichzeitig Wahrnehmungseindrücke aufgenommen und gespeichert sowie bereits gespeicherte Spuren von Erfahrung abgerufen und aufgelesen werden. Eine der Grundthesen meiner Arbeit ist es, dass diese Speicherprozesse und die sich beständig verändernde Struktur des Archivs (mit)bestimmen, wie und was wahrgenommen wird. Die Struktur des Körper-Archivs unterzieht sich somit einem kontinuierlichen Prozess der Umschrift, sie aktualisiert sich im Vollzug von Bewusstseins-Akten. Mit Jacques Derrida denke ich die archivarische Qualität des Körpers als sich radikal zeitigende. Das Archiv erschöpft sich nicht in einem Rückgriff auf vergangene Erfahrung, es steht im Zug des Zu-Künftigen, ist von der Zukunft her geöffnet, wird niemals abgeschlossen sein. Weitere Bezugspunkte für die Entwicklung meiner Vorstellung des Körper-Archivs sind Psychoanalyse, Neurowissenschaft, und die indischen Philosophie des Yoga Sūtra." (Information des Anbieters)
    Inhaltsverzeichnis/StrukturWas ist Film?; Film und Körper; Körper = Archiv; Spuren; Literatur
    Themen FWFilm>>Theorie, Methodik, Didaktik
    RVK FWAP 45100; AP 45400
    DDC FWPhilosophie, Theorie, Ästhetik; Historische, geografische, personenbezogene Behandlung
    geographischer BezugBehandlung nach Gebieten, Regionen, Orten im Allgemeinen>>
    zeitlicher Bezugzeitlich übergreifend / unabhängig>>
    SpracheDeutsch