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  1. "Ich glaube ich komme in einem Gemälde von Agnès vor" : das Portrait als Film


    URL/Identifizierer http://othes.univie.ac.at/2580/1/2008-11-13_0106274.pdf
    Identifizierer alternativhttp://othes.univie.ac.at/2580/ URL
    QuellenartElektronische Volltexte & Multimedia>>Hochschulschriften>>
    UrheberPilz, Rosemarie
    Verleger Universität <Wien> / Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
    Veröffentlichungsdatum2008
    Umfang 97 S.
    Schlagworte FWFilmästhetik; Filmsprache -> Film Sprache
    Freie Schlagworte FW Porträt; Varda, Agnes
    Beschreibung "Diese Diplomarbeit behandelt das künstlerische Portrait als Film. Die filmische Darstellung des Menschen schließt an das Portrait der Malerei und Fotografie an und vermittelt unter anderem auch biografische Aspekte des Menschen, wie es die der Literatur zuzuschreibenden Gattung der Biografie versteht und den Lebenslauf des Menschen, zumeist chronologisch, wiedergibt. Der Film führt die Tradition des Portraits auf eigene, den filmischen Mitteln entsprechende Weise fort. Demnach basiert die Erörterung des Portraits als Film auf zwei grundsätzlichen Fragen: Auf welche Weise bestimmt das traditionelle künstlerische Portrait aus Malerei und Fotografie, sowie die Biografie der Literatur die filmische Gestaltung des Portraits und wie beeinflusst das Medium Film selbst die Schöpfung des filmischen Menschenbildes? Antworten liefert das Filmbeispiel von Agnès Varda, Jane B. par Agnès V., als Varda in ihrem Film den kunstgeschichtlichen Darstellungsformen des Portraits nachgeht und zugleich die Möglichkeiten des Films zeigt. Dadurch rücken die formalen Aspekte der Gestaltung gegenüber einem „funktionellen Informationsgehalt“ in den Vordergrund. Für das Portrait als Film ist weniger von Interesse, was wir über den portraitierten Menschen erfahren, sondern wie der zu portraitierende Mensch filmisch „erfahrbar“ gemacht wird. Dafür wird die Zeit maßgeblich sein, als auch die Beziehung zwischen Filmer/in und portraitiertem Menschen und die Beziehung zwischen Kamera, Spiegel und Blick. Die Analyse der Portrait-Inszenierung legt die Möglichkeiten des Films hinsichtlich der Konstitution von Bedeutung von Fiktion, Wirklichkeit und in Folge das „Huschen“ von Bedeutung bloß. Das Portrait als Film, so zeigt Varda, sucht weniger die unterschiedlichen Facetten der Persönlichkeit des Menschen darzustellen, als durch die Variabilität der filmischen Gestaltung der Variabilität des Menschen zu entsprechen. Diese Diplomarbeit lehnt sich an Theorien aus Malerei, Fotografie, der Wahrnehmung und Sichtbarkeit, sowie an Theorien zum Menschen als Subjekt und Individuum. Daraus ergibt sich eine geflechtartige Gliederung der Arbeit, da die unterschiedlichen und teils unabhängigen Komponenten, die das Portrait als Film ausmachen, thematisch – im Sinne des Erkenntnisinteresses – nicht linear und sukzessiv darzulegen sind. Die Kapitel dieser Diplomarbeit sollen zeigen, auf welche Weise das Portrait als Film vor allem das Sichtbarmachen der künstlerischen Darstellung selbst ist und warum es sich somit von der Film-Biografie („bio-pic“) abgrenzt." (Information des Anbieters)
    Inhaltsverzeichnis/StrukturDie Zeit wird noch ein wenig vergehen – eine Einleitung; "Die Zeit ist schon ein wenig vergangen." – ein Abriss; Das Portrait als Film - Jane B. par Agnès V; Portrait-Inszenierung; Spuren; Die Zeit ist wieder ein wenig vergangen – ein Nachwort; Literaturverzeichnis
    Themen FWFilm>>Theorie, Methodik, Didaktik; Film>>Inszenierung und Regie; Film>>Spielfilm
    RVK FWAP 45200; AP 45400; AP 50800; AP 52600
    DDC FWPhilosophie, Theorie, Ästhetik; Historische, geografische, personenbezogene Behandlung
    geographischer BezugBehandlung nach Gebieten, Regionen, Orten im Allgemeinen>>
    zeitlicher Bezugzeitlich übergreifend / unabhängig>>
    SpracheDeutsch