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  1. Intermediale Beziehungen von Malerei und Film : eine Annäherung am Beispiel Goya


    URL/Identifizierer http://othes.univie.ac.at/5625/1/2009-06-19_0205553.pdf
    Identifizierer alternativhttp://othes.univie.ac.at/5625/ URL
    QuellenartElektronische Volltexte & Multimedia>>Hochschulschriften>>
    UrheberGuserl, Stefanie
    Verleger Universität <Wien> / Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
    Veröffentlichungsdatum2009
    Umfang 163 S.
    Schlagworte FWFilmanalyse; Filmästhetik; Intermedialität; Malerei
    Freie Schlagworte FW Goya
    Beschreibung "Wird Malerei in das Medium Film eingebunden, so ist dies auf zwei Arten möglich. Zum einen kann das Kunstwerk an sich im Film gezeigt werden, zum anderen können für dieses Kunstwerk charakteristische Kompositionselemente im Film übernommen werden. Im ersten Fall übernimmt das Kunstwerk entweder Objekt- oder Subjektfunktion, je nachdem inwieweit es sich an das Filmpublikum richtet bzw. mit den weiteren Filmfiguren in Interaktion tritt. Im zweiten Fall kann die/er RegisseurIn entweder durch tableaux vivants oder durch gestalterische Zitate, wie Licht, Farbe, Dynamik etc. auf die Malerei verweisen. Anschließend beschäftigte ich mich mit dem Künstler Goya und wie er im Laufe der Geschichte im neuen Medium Film präsentiert wurde. Durch sein sehr breites Spektrum an Themen und unterschiedlichsten Kunstwerken wurden schon zu Beginn der Filmgeschichte die Künstlerfigur und seine Werke zitiert. Der erste Film, in welchem Goya „auftrat“, wurde 1927 gedreht. Diesem folgte eine Vielzahl weitere Filme, welche für die Wissenschaft wie Zeitzeugen fungieren, da sie Rückschlüsse auf die Zeit, in der sie gedreht wurden, ermöglichen. Im praktischen Teil der Arbeit analysierte ich die drei Filme Volavérunt von Bigas Luna, Goya en Burdeos von Carlos Saura und La hora de los valientes von Antonio Mercero, welche in den 90ern gedreht wurden. In diesen Beispielen übernimmt die Intermedialität zu Goya und dessen Werke unterschiedliche Funktionen. Während bei Volavérunt der Maler vielmehr dazu dient, einen Anlass zu geben, eine Liebes- und Intrigengeschichte in historischem Kontext zu zeigen, steht in Goya en Burdeos der Maler selbst im Vordergrund. Die Erzählungen des alten Meisters vermischen sich mit den evozierten Szenen seiner Vergangenheit. Ein Geflecht aus Erzählung, Theater und Malerei entsteht. Im Film La hora de los valientes erklärt sich die Intermedialität zu Goyas Werken auf wiederum andere Weise. In diesem Fall ist es nicht der Maler, welcher die Verbindung herstellt, sondern das Thema Krieg, welches die Medien Malerei und Film miteinander in Beziehung bringt. Die Analyse dieser drei Filme zeigt, dass intermediale Bezugnahmen des Films auf die Malerei auf unterschiedlichen Arten von statten geht. Hierbei ist anzufügen, dass der Grad an Intermedialität und dessen Dichte sehr stark von der Intention des Regisseurs abhängt. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Intermedialität neue Sichtweisen und Interpretationsmöglichkeiten für einen Kunstausdruck eröffnet. Diese Verweise entfalten ihre Tiefe jedoch erst dann, wenn die/er BetrachterIn diese auch erkennt." (Information des Anbieters)
    Inhaltsverzeichnis/StrukturEinleitung; Intermedialität; Begriffsbestimmungen der Medien; Malerei im Film; Francisco Goya y Lucientes im Film; Analyse der Filme; Zusammenführung der Filmanalysen; Zusammenfassung; Bibliographie; Anhang
    Themen FWFilm>>Theorie, Methodik, Didaktik; Film>>Inszenierung und Regie
    RVK FWAP 45100; AP 45400; AP 50800
    DDC FWPhilosophie, Theorie, Ästhetik; Historische, geografische, personenbezogene Behandlung
    geographischer BezugBehandlung nach Gebieten, Regionen, Orten im Allgemeinen>>
    zeitlicher Bezug20. Jahrhundert, 1900 – 1999>>1990 - 1999>>
    SpracheDeutsch