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  1. Zurück in die Zukunft : zur Diskussion des Heimatphänomens im deutschsprachigen Film am Beispiel von Edgar Reitz’ Filmroman "Heimat"


    URL/Identifizierer http://othes.univie.ac.at/7752/1/2009-11-10_0200359.pdf
    Identifizierer alternativhttp://othes.univie.ac.at/7752/ URL
    QuellenartElektronische Volltexte & Multimedia>>Hochschulschriften>>
    UrheberBrückel, David Benjamin
    Verleger Universität <Wien> / Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
    Veröffentlichungsdatum2009
    Umfang 248 S.
    Schlagworte FWAutorenfilm; Filmgeschichtsschreibung; Filmanalyse; Heimatfilm; Filminterpretation -> Interpretation Film
    Freie Schlagworte FW Edgar Reitz; Heimat-Trilogie
    Beschreibung "Nach einem ausführlichen Überblick über die Geschichte des Heimatbegriffs von ihren Anfängen bis in die Gegenwart, der einerseits die chronologische Entwicklung, andererseits die Komplexität und die damit unweigerlich einhergehende Uneindeutigkeit des Phänomens „Heimat“ nachvollziehbar machen soll, stellt der zweite Teil der vorliegenden Arbeit den Versuch dar, die deutsche Geschichte des Heimatfilms in ihren verschiedenen Dekaden nachzuzeichnen. Zahlreiche filmische Beispiele begleiteten die Diskussion der einzelnen Epochen des heimatlichen Films von seinen ersten Erscheinungsformen als Berg-, Dorf- oder „Volks“film der 1920er Jahre über den Heimatfilm im Dritten Reich, den das Genre maßgeblich prägenden Nachkriegsheimatfilm der 1950er und 1960er Jahre, den Neuen Heimatfilm der 1960er und 1970er Jahre, „andere“ Heimatfilme der 1980er Jahre, bis hin zu heutigen, sehr unterschiedlichen Spielarten der filmischen Auseinandersetzung mit dem Phänomen „Heimat“. Denn so wie der Begriff „Heimat“ im Zuge einer erneuten Diskussion und Renaissance im Laufe der 1970er Jahre neu definiert wurde, lösten sich auch die filmischen Versuche, „Heimat“ zu thematisieren, von starren Genrebestimmungen, gelang es, „Heimat“ in seiner Vielfalt und Ambivalenz ernst zu nehmen und darüber hinaus von dem im Laufe seiner Geschichte angestauten ideologischen Ballast zu befreien. Ein in meinen Augen unvergleichliches und bis heute unerreichtes, maßgebliches Beispiel im Zusammenhang mit der erneuten Heimatdiskussion stellt Edgar Reitz’ 56-stündige Filmroman-Trilogie "Heimat" dar, mit deren erstem Teil ("Heimat. Eine deutsche Chronik") ich mich im Hauptteil der vorliegenden Arbeit ausführlich auseinandersetze. Neben einer chronologischen Beschreibung und Analyse des frühen Filmwerks und der Verdeutlichung der spezifischen filmpolitischen und -ästhetischen Positionen und Auffassungen des Autorenfilmers Edgar Reitz, gehe ich dezidiert auf die einzelnen Aspekte der Produktion und Rezeption von Heimat ein. Als persönliches Fazit meiner Arbeit lässt sich festhalten, dass es Edgar Reitz meines Erachtens gelingt, den Heimatbegriff in seiner gesamten Ambivalenz zu schildern, ohne – wie es Heimatfilme bis dato taten – Ideen oder Urteile propagieren oder den Zuschauer von vorgefertigten (moralischen, ästhetischen oder anderweitigen) Standpunkten überzeugen zu wollen. Stattdessen entsteht ein facettenreiches, überaus genaues filmisches Kunstwerk, das in seiner Gesamtheit ebenso ambivalent ist, wie der Heimatbegriff an sich." (Information des Anbieters)
    Inhaltsverzeichnis/StrukturEinleitung; "Heimat". Ein Begriff im Wandel der Zeit; Heimatfilm. Aspekte eines Genres im Wandel der Zeit; Edgar Reitz - Filmautor; Heimat; Zusammenfassung; Literaturverzeichnis; Anhang
    Themen FWFilm>>Biographie, Filmgeschichte; Film>>Beziehungen, Ausstrahlungen, Einwirkungen; Film>>Inszenierung und Regie
    RVK FWAP 44910; AP 46700; AP 47400; AP 51005-AP 51400
    DDC FWHistorische, geografische, personenbezogene Behandlung; Personen
    geographischer BezugEuropa, Westeuropa>>Mitteleuropa, Deutschland>>
    zeitlicher Bezug20. Jahrhundert, 1900 – 1999>>
    SpracheDeutsch