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  1. Mythologische Strukturen im Film


    URL/Identifizierer http://othes.univie.ac.at/5991/1/2009-07-22_9401176.pdf
    Identifizierer alternativhttp://othes.univie.ac.at/5991/ URL
    QuellenartElektronische Volltexte & Multimedia>>Hochschulschriften>>
    UrheberBadamchian, Orkideh
    Verleger Universität <Wien> / Fakultät für Sozialwissenschaften
    Veröffentlichungsdatum2009
    Umfang 154 S.
    Schlagworte FWFilmwissenschaft; Filmanalyse; Mythologie; Propaganda
    Freie Schlagworte FW King Kong; Myth-Making
    Beschreibung "Helden werden nicht geboren, sie werden gemacht – auf dieser Grundlage basiert das Konzept des ‚Myth-Making’. Nach dem Schema von archetypischen Charakteren, die den Zyklus eines Monomythos durchlaufen, werden ein Modell des Helden sowie ein entsprechender Gegenpart konstruiert. Der Mythos steht in einem engen Verhältnis zu unserer sozialen Wirklichkeit. Jedes Mal, wenn ein ‚Image’ geschaffen wird, wenn man uns ein Ideal oder ein Feindbild präsentiert, wenn sich Gut und Böse in einer beliebigen Form gegenüber stehen, begegnen uns Abbilder von mythologischen Strukturen, die im kollektiven Unbewussten verankert sind. Der Film als Medium ist ein effektiver Träger des Mythos, insbesondere wenn er in einem soziokulturellen Kontext angelegt ist, der einen Diskurs über seine Inhalte anregt. Die vorliegende Arbeit beruht auf der Annahme, dass Filme in ihrer Handlung und Symbolik als moderne Mythen fungieren. Es wird hypothetisch vorausgesetzt, dass die Protagonisten archetypische Merkmale und die Handlung die Struktur einer klassischen Heldenreise aufweist. Durch Anpassung an den jeweiligen soziokulturellen Kontext wird eine Identifikation und emotionale Anteilnahme beim Publikum erreicht. Dadurch wird die Aussage des Films zum Zweck der Meinungsbildung instrumentalisiert. Diese Hypothese wird anhand einer Filmanalyse des Klassikers King Kong aus dem Jahr 1933 untersucht. Zu Beginn der Forschungsarbeit wird zunächst das Medium Film als ein Träger des Mythos legitimiert. Dies geschieht durch die Assoziation von modernen Medien- und Mythentheorien. Die Darstellung des Mythos als symbolische Form bildet eine Brücke zum Themenkomplex des ‚Myth-Making’ und der Frage, wie der Mythos instrumentalisiert wird. Hier wird ein Überblick über die Mechanismen zur Konstruktion des Helden wie auch des Fremden mit dem Schwerpunk der filmischen Darstellung gegeben. Mit der analytischen Psychologie des C.G. Jung und seinen Theorien bezüglich der Archetypen und des kollektiven Unbewussten werden die Handlungsträger des Films charakterisiert. Anhand des Schemas des Monomythos nach den Ausführungen von Joseph Campbell werden die einzelnen Stationen und Merkmale der prototypischen Odyssee aufgezeigt. Unter Anwendung der theoretischen Erkenntnisse werden in der folgenden Filmanalyse – nach einer einleitenden Definition der methodischen Vorgehensweise und Richtlinien sowie Erläuterungen zu Produktion, Technik und Genre – die Rolle der Protagonisten und die Dynamik ihrer Beziehungen zueinander wie auch der monomythische Handlungsverlauf untersucht. King Kong wird in seinem soziokulturellen Kontext präsentiert. Die historischen Rahmenbedingungen und die damit verbundenen Vorlagen, z.B. Zensurregelungen, werden näher betrachtet. Ebenso soll die historische Bedeutung des Films und die seiner Aussage herausgearbeitet werden. Nach abschließender Interpretation der Analyse und einem Resumé wird ein kurzer Ausblick auf mögliche zukünftige Projekte geworfen, die aufbauend auf den Erkenntnissen dieser Arbeit entstehen könnten." (Information des Anbieters)
    Inhaltsverzeichnis/StrukturEinleitung; Moderne Medien und Mythentheorie; Der Archetypus und das kollektive Unbewusste in der 16 analytischen Psychologie des C. G. Jung; Der Monomythos nach Joseph Campbell; Filmanalyse; Resumé und Ausblick; Quellenverzeichnis; Anhang
    Themen FWFilm>>Biographie, Filmgeschichte; Film>>Theorie, Methodik, Didaktik
    RVK FWAP 44400-AP 44999; AP 45200; AP 45400
    DDC FWPhilosophie, Theorie, Ästhetik
    geographischer BezugBehandlung nach Gebieten, Regionen, Orten im Allgemeinen>>
    zeitlicher Bezug20. Jahrhundert, 1900 – 1999>>
    SpracheDeutsch