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  1. Todesmühlen in Wien : auf den Spuren eines Films im Dienste der Re-education


    URL/Identifizierer http://othes.univie.ac.at/7859/1/2009-11-27_9603344.pdf
    Identifizierer alternativhttp://othes.univie.ac.at/7859/ URL
    QuellenartElektronische Volltexte & Multimedia>>Hochschulschriften>>
    UrheberAnderle, Michaela
    Verleger Universität <Wien> / Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
    Veröffentlichungsdatum2009
    Umfang 225 S.
    Schlagworte FWFilmgeschichtsschreibung; Geschichtsdarstellung; Filmanalyse; Filmproduktion; Publikum
    Freie Schlagworte FW Re-education
    Beschreibung "Die vorliegende Arbeit präsentiert Ergebnisse einer Spurensuche nach den Aufführungsdaten des Films TODESMÜHLEN, der von amerikanischer Seite zum Einsatz im Sinne der Re-education / Re-orientation im besetzten Deutschland und Österreich produziert wurde. Eine Annäherung an den Begriff der Re-education als Teilprogramm der Besatzungspolitik erfolgt im ersten Abschnitt der Arbeit. Die Grundannahmen, die Wurzeln und die Art und Weise wie diese Politik in Deutschland und Österreich Anwendung fand, werden auszugsweise dargestellt. Der Filmkomplex LAGER DES GRAUENS, welcher drei Dokumentarfilme umfasst, brachte noch vor TODESMÜHLEN Bilder der befreiten Lager in die Wiener Kinos. Die einführende Rede anlässlich der Uraufführung von LAGER DES GRAUENS und Zeitungsmeldungen geben Auskunft über die Hoffnungen, die man in das Medium Film als Erziehungsmittel setzte. Der Film TODESMÜHLEN steht im Mittelpunkt dieser Arbeit. Als Ausgangspunkt werden die unterschiedlichen überlieferten Fassungen des Films vorgestellt, um danach den Forschungsstand zu überblicken. Die Erörterung der problembeladenen und legendenumrankten Produktionsgeschichte steht einer ausführlichen Analyse des Films (mit Bildern) auf der Basis eines selbstverfassten Einstellungsprotokolls voran. In den österreichischen Medien wurde TODESMÜHLEN fälschlicherweise als der offizielle KZ-Film der amerikanischen Anklagevertretung in Nürnberg angekündigt. Diese Ankündigungen und Werbemittel sowie die (Nach-)Besprechungen des Films in den Wiener Tagesmedien und Filmzeitschriften geben Aufschluss über die Umstände, unter denen TODESMÜHLEN in Wien gezeigt wurde und liefern wertvolle Hinweise auf den Stellenwert des Films. Details zur Aufführungspraxis bringt unter anderem die Analyse der Kinoprogramme und jener Filme, die gemeinsam mit TODESMÜHLEN aufgeführt wurden. Um Aussagen bezüglich der Rezeption des Films treffen zu können, wurden verschiedene Wege eingeschlagen, die letztendlich zu drei Interviews führten, in denen Menschen zu Wort kommen, die nach eigenen Angaben TODESMÜHLEN 1946 gesehen haben." (Information des Anbieters)
    Inhaltsverzeichnis/StrukturEinleitung; Re-Education / Re-Orientation; Lager des Grauens - "Der erste abendfüllende KZ-Film in Wiener Kinosälen; Todesmühlen; Schlusswort; Quellenverzeichnis; Anhang
    Themen FWFilm>>Biographie, Filmgeschichte; Film>>Beziehungen, Ausstrahlungen, Einwirkungen
    RVK FWAP 44920; AP 46700; AP 47000
    DDC FWHistorische, geografische, personenbezogene Behandlung
    geographischer BezugEuropa, Westeuropa>>Mitteleuropa, Deutschland>>Österreich und Liechtenstein>>
    zeitlicher Bezug20. Jahrhundert, 1900 – 1999>>1940 - 1949>>
    SpracheDeutsch