ViFa medien buehne Film Logo  Film ViFa medien buehne film Logo

  1. Farbe im Film : "Drei Farben: Blau" (Krzysztof Kieslowski) ; "Der Koch, der Dieb, seine Frau und ihr Liebhaber" (Peter Greenaway) ; "Die fabelhafte Welt der Amélie" (Jean-Pierre Jeunet)


    URL/Identifizierer http://othes.univie.ac.at/8412/1/2010-02-04_0404374.pdf
    Identifizierer alternativhttp://othes.univie.ac.at/8412/ URL
    QuellenartElektronische Volltexte & Multimedia>>Hochschulschriften>>
    UrheberBachmann, Mark
    Verleger Universität <Wien> / Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
    Veröffentlichungsdatum2010
    Umfang 95 S.
    Schlagworte FWFilmanalyse; Filmästhetik
    Freie Schlagworte FW Farbästhetik; Farbdramaturgie; Krzysztof Kieslowski; Peter Greenaway; Jean-Pierre Jeunet; Die fabelhafte Welt der Amélie; Drei Farben: Blau; Der Koch, der Dieb, seine Frau und ihr Liebhaber
    Beschreibung "In dieser Diplomarbeit habe ich einleitend dargelegt, dass Farbe im Film nicht erst seit der Erfindung des echten Farbfilms eine Rolle spielte, sondern das bereits im frühen Kino Versuche unternommen wurden, mittels Färbetechniken wie der Virage dem schwarzweißen Film die Farben beizufügen, die er aufgrund seiner technischen Unausgereiftheit noch nicht im Stande war aufzunehmen. Gerade die monochrome Einfärbung einzelner Filmabschnitte diente dabei nicht nur als Ersatz für die Farben der gefilmten Wirklichkeit, sondern bestimmte Farben wurden bereits aufgrund ihrer Anmutungsqualitäten zur Bekräftigung von Stimmungen ganzer Szenen oder als Visualisierung von Gemütszuständen von Figuren eingesetzt. Somit können diese (monochromen) Färbetechniken als Wegweiser einer Filmfarbästhetik begriffen werden. Weiters habe ich einen Überblick über den wissenschaftlichen Diskurs zum Thema Farbe im Film gegeben und dabei Überlegungen von Rudolf Arnheim, Bela Balázs und Sergej Eisenstein vorgestellt. Während Arnheim im Farbfilm die Gefahr sah, er könne seinen Kunstcharakter bzw. Kunststatus aufgrund der Nähe zur bunten Wirklichkeit einbüßen, war Balázs nach anfänglicher Skepsis optimistisch, dass Farbe im Film als Gestaltungsmittel nützlich sei um beispielsweise Verbindungen bzw. Kontraste zwischen Bildern hervorzuheben oder auf symbolischer Ebene zu vermitteln. Eisenstein sieht Farbe neben anderen Ausdrucksmitteln des Films wie etwa der Montage oder der Musik, als gleichberechtigt an. Mit Hans J. Wulffs Überlegungen zur Farbsignifikation habe ich einen Versuch vorgestellt, Filmfarben begrifflich zu systematisieren. Wulff untersucht Farbsignifikation im Rahmen der semiotischen Theorie auf der Ebene des Ikonismus und der höheren signifikativen Stufen. Bei den Filmanalysen stellte sich allerdings heraus, dass es nur bedingt möglich ist, die Farbästhetik eines Films entlang eines festen theoretischen Gerüsts zu untersuchen. Denn die Funktion einer Farbe kann von Film zu Film stark variieren und ihre Bedeutung erschließt sich meist erst im Kontext des Films." (Information des Anbieters
    Inhaltsverzeichnis/StrukturEinleitung; Filmwissenschaftlicher Diskurs zum Thema Farbe im Film; Drei Farben: Blau/Trois Couleurs: Bleu (1993); Der Koch, der Dieb, seine Frau und ihr Liebhaber/The Cook, The Thief, His Wife and Her Lover (1989); Die fabelhafte Welt der Amelie/Le Fabuleux destin d'Amélie Poulain (2001); Resümee; Bobliographie; Anhang
    Themen FWFilm>>Theorie, Methodik, Didaktik; Film>>Inszenierung und Regie
    RVK FWAP 45400; AP 50800; AP 51005-AP 51400
    DDC FWPhilosophie, Theorie, Ästhetik; Historische, geografische, personenbezogene Behandlung
    geographischer BezugBehandlung nach Gebieten, Regionen, Orten im Allgemeinen>>
    zeitlicher Bezug20. Jahrhundert, 1900 – 1999>>1980 - 1989>>; 20. Jahrhundert, 1900 – 1999>>1990 - 1999>>; 21. Jahrhundert, 2000 – 2099>>2000 - 2009>>
    SpracheDeutsch