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  1. Vom Trümmerfilm zur Traumfabrik : die "Junge Film-Union". Eine Fallstudie zur westdeutschen Filmproduktion


    URL/Identifizierer http://opus.bsz-bw.de/fhhv/volltexte/2008/35/pdf/stettner_truemmerfilm_traumfabrik_1992.pdf
    Identifizierer alternativhttp://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:960-opus-353 URN; http://opus.bsz-bw.de/fhhv/volltexte/2008/35/ URL
    QuellenartElektronische Volltexte & Multimedia>>Selbständige Veröffentlichungen>>
    UrheberStettner, Peter
    Verleger Fachhochschule <Hannover> / Fakultät Medien, Information und Design
    Veröffentlichungsdatum1992
    Umfang 239 S.
    Schlagworte FWFilmgeschichtsschreibung; Filmwirtschaft; Filmproduktion; Trümmerfilm
    Freie Schlagworte FW Junge Film-Union
    Beschreibung "Die Trümmer des deutschen Reiches waren 1945 auch die Trümmer des deutschen Films. Der Neuaufbau der deutschen Filmwirtschaft, der unter der Ägide der Alliierten begann, eröffnete trotz zahlloser Schwierigkeiten neue Chancen, nicht zuletzt regional: auch Niedersachsen wurde "Filmland". Die "Junge Film-Union", 1947 lizensiert, wurde bald zur größten niedersächsischen Filmproduktionsfirma. Waren die ersten zeitnahen Filme - auch "Trümmerfilme" genannt - noch in mancher Hinsicht improvisiert, so professionalisierte sich die Produktion zusehends. Es wurden eigene Ateliers gebaut, in dem Heideort Bendestorf entstand in kurzer Zeit eine Filmindustrie. Und auch die Filmstoffe wandelten sich, ebenso die Besetzung der Hauptrollen: der "zeitlose" Unterhaltungsfilm wurde selbstverständlich, ein neuer Kult mit alten Stars verdrängte den Nachwuchs. Neben vielen Mißerfolgen der "Jungen Film-Union" wurde schließlich "Die Sünderin" zu einem (Skandal-)Erfolg, der Marika-Rökk-Film "Die Csardas-Fürstin" ein echter Publikumsrenner. Der spektakuläre Neuaufbau dieser Filmproduktion, die wechselvolle Entwicklung, die im Konkurs 1952 ein jähes Ende fand, werfen Fragen auf, denen in dieser Arbeit auf der Basis neuen Quellenmaterials nachgegangen wird. Welche politischen, ökonomischen und kulturellen Einflüsse waren es, die für die "Junge Film-Union" bestimmend wurden. Welche Rolle spielte die britische Filmpolitik? Welche Bedeutung hatte die Währungsreform, wie wirkten sich die Bundesbürgschaften aus? Welche filmischen Traditionen wurden aufgegriffen, und wie spiegelt sich die außerfilmische Realität in den Produktionen? Die Ergebnisse der Untersuchung werfen dabei auch ein Licht auf den Neuaufbau der westdeutschen Filmwirtschaft insgesamt." (Information des Anbieters)
    Inhaltsverzeichnis/StrukturEinleitung; Aufbau und Entwicklung der "Junge Film-Union" bis zur Währungsreform; Das erste Jahr nach der Währungsreform; Krise und Expansion im Verleihjahr 1949/50; Die letzte Produktionsphase der "Junge Film-Union" (1950/51); Das Ende der "Junge Film-Union" (1952); Zusammenfassende Betrachtung der Einflussfaktoren; Anhang; Schrifttumsverzeichnis
    Themen FWFilm>>Biographie, Filmgeschichte; Film>>Filmwirtschaft, Finanzierung
    RVK FWAP 44910; AP 58300
    DDC FWHistorische, geografische, personenbezogene Behandlung
    geographischer BezugEuropa, Westeuropa>>Mitteleuropa, Deutschland>>
    zeitlicher Bezug20. Jahrhundert, 1900 – 1999>>1940 - 1949>>; 20. Jahrhundert, 1900 – 1999>>1950 - 1959>>
    SpracheDeutsch
    Anmerkungen zur Ressourceim Print: Peter Stettner: Vom Trümmerfilm zur Traumfabrik. Die "Junge Film-Union" 1947-1952. Eine Fallstudie zur westdeutschen Filmproduktion. Hildesheim, Zürich, New York: Georg Olms 1992. [3-487-09675-7]