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  1. Zur Rezeption des Spielfilms der Weimarer Republik in Südafrika 1928-1933 : eine kinohistorische Untersuchung


    URL/Identifizierer http://webdoc.sub.gwdg.de/diss/2007/eckardt/eckardt.pdf
    Identifizierer alternativhttp://resolver.sub.uni-goettingen.de/purl/?webdoc-1554 URL
    QuellenartElektronische Volltexte & Multimedia>>Hochschulschriften>>
    UrheberEckardt, Michael
    Verleger Universität <Göttingen> / Sozialwissenschaftliche Fakultät
    Veröffentlichungsdatum2007
    Umfang 388 S.
    Schlagworte FWFilmprogramm; Filmgeschichtsschreibung; Filmwirtschaft; Publikum
    Freie Schlagworte FW Kulturtransfer
    Beschreibung "Die vorliegende Arbeit zur Rezeption des Spielfilms der Weimarer Republik in Südafrika untersucht als kinohistorische Studie Umfang, Genres und Publikumsresonanz des deutschen Films als Teil des südafrikanischen Kinoprogramms im Zeitraum 1928 bis 1933. Ausgehend von der Annahme, dass nur durch eine Abkehr vom Herkunftslandprinzip die Rezeptionsgeschichte als gleichberechtigter Teil der Filmgeschichte zu erfassen ist, wurde rekonstruiert, in welchem historischen Kontext es zum Export deutscher Spielfilme nach Südafrika kam, welchen Umfang der Filmexport hatte und welche Filme in Südafrika gezeigt wurden. Darauf aufbauend wurde anhand der Rezeptionsdokumente untersucht, wie die südafrikanischen Medien den deutschen Film bewerteten und welche Rückschlüsse daraus auf die Wirkung beim Publikum zu ziehen sind. Mittels einer exemplarischen Analyse des Films ?Der Blaue Engel? konnte nachgewiesen werden, dass die dominante Botschaft des Films in beiden Kulturkreisen auf ähnliche Weise rezipiert wurde. Eine Ausnahme bildete die Zensurentscheidung der Kapprovinz, die auf eine im lokalen Kontext abweichende Vorzugslesart zurückgeführt werden konnte, deren moralische Implikationen als verbotswürdig galten. Generell wurden die deutschen Spielfilme positiv aufgenommen und als wohltuende Abwechslung im US-amerikanisch dominierten Programm wahrgenommen. Das Zustandekommen eines deutschen Programmanteils im südafrikanischen Kino ist auf die wettbewerbsbedingte Suche nach neuen attraktiven Filmen von Seiten der Südafrikaner und die verstärkten Exportbemühungen der deutschen Filmindustrie im Zeichen der Umstellung auf den Tonfilm zurückzuführen. Die Mehrzahl der gezeigten Produktionen waren UFA-Stummfilme, mit der Durchsetzung des Tonfilms und der damit verbundenen Sprachbarriere verschwand der deutsche Spielfilm (bis auf Ausnahmen wie z.B. ?Der Blaue Engel?) wieder aus Südafrika." (Information des Anbieters)
    Inhaltsverzeichnis/StrukturEinleitung; Kino und Film in Theorie und Geschichte: ein Überblick; Kino und Gesellschaft in Südafrika in den 1920er und 1930er Jahren; Presselandschaft und Filmkritik in Südafrika; Der Filmexport nach Südafrika in den Jahren 1928 bis 1933; Deutsche Spielfilme als Teil der Programmgeschichte; Ausgewählte Rezeptionsanalysen: Dokumente, Meinungen, Vergleiche; Ergebnisse - Schlussfolgerungen - Ausblick
    Themen FWFilm>>Biographie, Filmgeschichte; Film>>Beziehungen, Ausstrahlungen, Einwirkungen; Film>>Film in einzelnen Ländern
    RVK FWAP 44909; AP 46700; AP 59410; AP 59477
    DDC FWHistorische, geografische, personenbezogene Behandlung
    geographischer BezugEuropa, Westeuropa>>Mitteleuropa, Deutschland>>; Afrika>>Südafrika Republik Südafrika>>
    zeitlicher Bezug20. Jahrhundert, 1900 – 1999>>1920 - 1929>>; 20. Jahrhundert, 1900 – 1999>>1930 - 1939>>
    SpracheDeutsch