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  1. Das filmische Symbol in der Geschichte des deutschen Films : eine filmtheoretische und filmgeschichtliche Untersuchung zum filmischen Symbol und seiner Instrumentierung als filmisches Analyseverfahren anhand exemplarischer Studien zum deutschen Spielfilm


    URL/Identifizierer http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:352-opus-45261
    QuellenartElektronische Volltexte & Multimedia>>Hochschulschriften>>
    UrheberSchwarz, Dorothea
    Verleger Universität <Konstanz> / Fachbereich Literaturwissenschaft
    Veröffentlichungsdatum2006
    Umfang 236 S.
    Schlagworte FWFilmgeschichtsschreibung; Filmanalyse; Sozialgeschichte
    Freie Schlagworte FW Filmisches Symbol
    Beschreibung "Mit filmischer Symbolisation ist gemeint, dass sich symbolische Repräsentation und ihre Sinnkonstrukte in medizienspezifischer Weise manifestieren. Symbolische Repräsentation transportiert Kommunikation zwischen Kulturen, transferiert Selbstdeutungen, ermöglicht es, soziale Gemeinschaften, Identität und Steuerung aus der Aneignung, der Abgrenzung und dem bloßen Verlgeich zu gewinnen. Der Aufbau komplexer sozialer Gemeinschaften beruht auf normativen Sinnkonstrukten und ihren symbolischen Repräsentationen. Symbole ermöglichen so sinnstiftende Orientierung. Eines dieser notwendigen, sich wiederholenden Deutungsmuster wird durch die Medien ermöglicht. Gerade einem Massenmedium wie dem Film mit seinen appellativ-emotiven Funktionsmechanismen kommt hier eine exponierte Stellung zu, dient er den Rezipienten doch als Material bei ihrer Suche nach Selbstkonstitution. Er fungiert als Träger von Sinnkonstrukten und liefert gesellschaftliche Selbstdeutungspraktiken. Avisiertes Ziel der Arbeit ist es darzulegen, dass durch die Medienspezifik des filmischen Symbols auch Aussagen für die Historizität des Mediums selbst getroffen werden können und damit auch Gründe für postulierte symbolische Innovationsschübe in der Synthetisierung mit historischen Veränderungen der Filmästhetik im Allgemeinen aufgezeigt werden können. Der Fokus der Arbeit liegt darauf, die filmische Symbolspezifik mit ihrer Gestalt und Funktionalität herauszuarbeiten und darzulegen, welcher funktionelle und ideelle Mehrwert sich dadurch gegenüber dem kulturellen Abbildsymbol ergibt. In diesem Zusammenhang wird danach gefragt, wie bislang mit Symbolen im Film umgegangen wurde und wie Symbolsprache im Film effektiv eingesetzt werden kann, so dass sie auch für den Zuschauer verständlich ist. Eine These der Arbeit lautet, dass mit der Medienspezifik des filmischen Symbols eine Neuorientierung des Instrumentariums einhergeht, die neue Möglichkeiten in der spezifischen Symbolanalyse eröffent. Die Hypothese impliziert des weiteren, dass das filmische Symbol keiner fixen Gestalt und Ausdrucksfunktion unterliegt, sondern eine variable Größe ist, die durch äußere Umstände beeinflussbr ist und verschiedenartig gelesen werden kann. Jeder symbolische Innovationsschub verweist auf die Eigengeschichtlichkeit des Mediums, so ergeben sich Rückschlüsse auf die Historiztät des Mediums. Die Arbeit gliedert sich in zwei Teile: Zum einen eine filmtheoretische Untersuchung, zum anderen eine filimeschichtliche Analyse des filmischen Symbols anhand ausgewählter Filme der deutschen Filmgeschichte." (Information des Anbieters)
    Inhaltsverzeichnis/StrukturSystematische Klärung des interdisziplinären, filmspezifischen Symbols (Der Symbolbegriff; Bild und Bildbegriff; Das filmspezifische Symbol; Symbolgenerierung und Lesbarkeit des Symbols); Historizität des filmischen Symbols. Eine medienhistorische Untersuchung anhand von Filmanalysen einschlägiger Werke der (west-)deutschen Filmgeschichte (Funktionalität und Nutzen des filmischen Symbols für die Medienwissenschaft und die Geschichtswissenschaft; Zur Analyse der Historizität des filmimmanenten Symbols in ausgewählten deutschen Filmen der 20er Jahre bis heute; Analysemethodiken des filmischen Symbols; Analyse des filmischen Symbols in der Geschichte des deutschen Films anhand ausgewählter filmischer Beispiele); Zusammenfassung der Analyse des filmischen Symbols in der Geschichte des deutschen Films von den 20er Jahren bis heute; Fazit; Literaturverzeichnis
    Themen FWFilm>>Biographie, Filmgeschichte; Film>>Theorie, Methodik, Didaktik; Film>>Darstellung
    RVK FWAP 44400-AP 44999; AP 45700; AP 51800
    DDC FWPhilosophie, Theorie, Ästhetik
    geographischer BezugEuropa, Westeuropa>>Mitteleuropa, Deutschland>>
    zeitlicher Bezug20. Jahrhundert, 1900 – 1999>>1950 - 1959>>; 20. Jahrhundert, 1900 – 1999>>1960 - 1969>>; 20. Jahrhundert, 1900 – 1999>>1970 - 1979>>; 20. Jahrhundert, 1900 – 1999>>1980 - 1989>>
    SpracheDeutsch
    Zugriffsrechtefreier Zugang